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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Mahnwache in Gmünd: Appell für ein Ende der Waffenlieferungen

Foto: bri

Rund 100 Menschen kamen am Samstag um fünf vor zwölf auf dem Marktplatz in Schwäbisch Gmünd zusammen, um ein Ende der Kriegsgewalt in der Ukraine zu fordern. Um die Eskalationsspirale zu brechen, dürfe Deutschland der Ukraine keine schweren Waffen mehr liefern, sagten mehrere Redner.

Samstag, 25. Februar 2023
Benjamin Richter
49 Sekunden Lesedauer

Symbolträchtig hatten die Organisatoren um die Pressehütte Mutlangen und den Gmünder Arbeitskreis Asyl für fünf Minuten vor zwölf Uhr auf den Marktplatz eingeladen.
Allein die Technik spielte nicht mit. Erst kurz nach zwölf tat der Lautsprecher wieder Dienst, und die Veranstalter baten um 90 Sekunden Stille für die Opfer des Ukraine-​Kriegs, aber auch der Erdbeben in Syrien und der Türkei.
Die Zeitspanne war bewusst gewählt: Am 24. Januar hatten die Macher der symbolischen Weltuntergangsuhr, eine Gruppe von Atomwissenschaftlern, diese auf 90 Sekunden vor zwölf vorgestellt – und somit näher an Mitternacht als jemals zuvor.
„Die meisten von uns, die unter 80 sind, wissen nicht, was es bedeutet, im Krieg zu leben“, sagte anschließend Patrick Wödl von der Pressehütte. „Was in der Ukraine passiert, entzieht sich unserer Vorstellungskraft.“

Welche Forderungen die Redner bei der Mahnwache an die Politik richteten, lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung. Die ganze Ausgabe gibt es online auch im iKiosk.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 417 Tagen veröffentlicht.


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