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Nachrichten Lorch

Warnung an Hunde-​Besitzer: Fuchsräude in Lorch

Foto: privat

Bei einem Hund in Lorch wurde die Fuchsräude festgestellt. Das sollten Hundebesitzer nun wissen.

Mittwoch, 15. März 2023
Thorsten Vaas
56 Sekunden Lesedauer

Der Hund habe sich wahrscheinlich beim Spazierengehen im Aimersbachtal infiziert, ohne dass er mit einem Fuchs in Berührung kam, teilt Pressereferent Werner Rupp von der Jägervereinigung Schwäbisch Gmünd mit. Hunde könnten sich die Milbe auch durch Reiben, Berühren von Holzstapeln, Sträuchern, Gebüschen, Gräsern und anderen Gegenständen einfangen. „Um eine weitere Ausdehnung zu vermeiden bitten die Jäger, die Hunde möglichst an die Leine zu nehmen und damit Streunen so gut wie möglich einzudämmen und um ihren vierbeinigen Freund besser unter Kontrolle zu haben“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Was ist die Fuchsräude? Räudemilben vermehren sich schnell auf der Haut des Tieres. Das führe zu unerträglichem Juckreiz. „Beim Hund stellt das nicht so ein großes Problem dar, da es genügend Medikamente, die die Milben abtöten gibt und vom Tierarzt verabreicht werden“, so Rupp. In der Regel sei die Krankheit nach ein paar Tagen ausgeheilt. Nur Wildtiere würden ohne Ende leiden, „beißen und kratzen sich regelrechte Löcher in den ganzen Körper, verlieren alle Haare, bis dann letztendlich der Tod eintritt“. Um eine Epidemie zu vermeiden, sollten Hunde angeleint werden. Die Jägerschaft schützt ihre Jagdhunde durch tragen von Halsbändern und regelmäßigem Absuchen des gesamten Hundekörpers und sofortige Verabreichung der entsprechenden Medizin. Private Hundebesitzer sollten bei Feststellung von Rötungen, Pusteln, Pickeln sofort zum Tierarzt.

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