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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Seelsorgeeinheit Am Limes: Freistellung von Pfarrer bleibt bestehen

Foto: Pexels

Nach der Ankündigung der Ellwanger Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen gegen einen katholischen Pfarrer aus dem Gmünder Raum einzustellen, kam bei vielen Gemeindemitgliedern in der Region die Frage auf, wie es nun kirchenintern weitergeht und wann eine Entscheidung über das weitere Vorgehen der Seelsorgeeinheit „Am Limes“ fällt.

Freitag, 17. März 2023
Benjamin Richter
52 Sekunden Lesedauer

Dazu informierte am Freitag der Administrator der Seelsorgeeinheit, Robert Kloker: „Der von der kirchlichen Kommission beauftragte Ermittler für diesen Fall ist aktuell dabei, die von der Kommission angedachten Befragungen aller Beteiligten abzuschließen.“
Sei das geschehen, werde die Kommission den Fall zeitnah beurteilen und dem Bischof ein Votum für die weitere Vorgehensweise vorlegen. „Der Bischof wird dann eine Entscheidung treffen“, versprach Robert Kloker. Über diese sollen demzufolge die Medien, sowie die Gemeindemitglieder im Rahmen einer Gemeindeversammlung in Kenntnis gesetzt werden.
Die Freistellung des Pfarrers des Dekanats Ostalb bleibt bis zur endgültigen Entscheidung des Bischofs bestehen. In einem gemeinsamen Brief an Domkapitular Holger Winterholer hatten 14– bis 18-​jährige Ministrantinnen und Ministranten dem Geistlichen im vergangenen Herbst „Übergriffigkeit und Grenzverletzungen“ vorgeworfen, im Einzelnen „ungewollte lange Umarmungen, Berührungen und ungewollte Kontaktaufnahmen über Messenger-​Dienste“.
Die Rems-​Zeitung steht weiterhin sehr gern für Gespräche mit Betroffenen zur Verfügung, die mit einer Mail an redaktion@​remszeitung.​de den Kontakt zur Redaktion aufnehmen können.

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