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Feuerwehr: Lkw-​Unfälle als wachsende Herausforderung

Bartholomä

Foto: hs

Rund 100 Feuerwehrleute und Führungskräfte aus dem gesamten Ostalbkreis haben sich in dieser Woche in Bartholomä zu einer praxisnahen Fortbildung zum Thema technische Hilfeleistung an verunglückten Lastwagen getroffen.

Freitag, 31. März 2023
Benjamin Richter
53 Sekunden Lesedauer

Zum Glück nur ein Übungs– und Lehrszenario: Dramatische Szenen spielten sich am Mittwoch bei Einbruch der Dunkelheit auf dem Bauhof mitten in Bartholomä ab: Ein im Führerhaus seines verunglückten Lkw eingeklemmter Trucker wartet auf seine Rettung.Notarzt und Feuerwehr bereiten Schritt für Schritt die Befreiung und Versorgung des Schwerverletzten vor. Säbelsäge und vor allen Dingen hydraulische Rettungsgeräte (Schere, Spreizer und Zylinder) kommen zum Einsatz. Als Erstes wird die große Frontscheibe sorgsam an einem Stück entfernt, um für den Notarzt über eine Leiter einen schnellen Zugang zum Patienten zu ermöglichen.Dann wird ein Gerüst als Rettungsbühne aufgebaut, um das zertrümmerte Führerhaus aufzuschneiden, den Eingeklemmten mit Zurückbiegen der deformierten Teile zu befreien und den Verletzten auf einer Trage schonend auf den sicheren Boden zu hieven. Jeder Handgriff der Retter wird von Instruktor Bernd Schubert von der Rettungsgerätefirma Weber Rescue und Feuerwehrkommandant Thorsten Sperrle (Bartholomä) den rund 100 „Schaulustigen“ erklärt.
Worauf es beim Stilllegen eines Lkw-​Motors und der Sicherung eines Führerhauses ankommt und warum Feuerwehren Dolmetscher-​Netzwerke pflegen sollten, erfahren Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung. Die ganze Ausgabe ist online auch im iKiosk erhältlich.