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Nachrichten Ostalb

Kliniken: Anmeldung zur Bürgerbeteiligung

Foto: tv

2.700 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger wurden angeschrieben, um in Bürgerforen am Zukunftskonzept der Kliniken Ostalb mitzuwirken. Die Anmeldefrist läuft noch bis Sonntag, 16. April.

Donnerstag, 13. April 2023
Thorsten Vaas
1 Minute 46 Sekunden Lesedauer

Die Zukunft der Kliniken bewegt die Bevölkerung im Ostalbkreis. In der letzten Märzwoche fanden die vier Bürgerdialogtermine in Schwäbisch Gmünd, Bopfingen, Aalen und Ellwangen statt. Insgesamt rund 400 Bürgerinnen und Bürger informierten sich, brachten Ihre Meinungen ein und hinterließen Rückmeldungen für die Mitglieder des Kreistags.
„Nun geht es im ersten Halbjahr mit den Bürgerforen weiter, bei denen sich zufällig ausgewählte Bürger in den Prozess zur Zukunftsstruktur der Kliniken Ostalb einbringen können“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kliniken Ostalb. Rund 2.700 Anschreiben seien dazu an die Bevölkerung verschickt worden, heißt es von den Kliniken Ostalb und der Landkreisverwaltung. „Unsere Zielgröße sind 45 bis 50 Bürgerinnen und Bürger. Die Auswahl soll möglichst divers sein, das heißt, Merkmale wie Wohnort, Geschlecht oder Lebensalter sollen möglichst ausgewogen sein“, berichtet Ulrich Arndt. Er leitet die Servicestelle für Bürgerbeteiligung, die beim Staatsministerium Baden-​Württemberg angesiedelt ist.
Warum so viele Menschen angeschrieben wurden, wenn doch am Ende nur ein kleiner Teil davon in die Bürgerforen gehen wird, beantwortet Arndt so: „Nicht jede oder jeder hat an den Terminen Zeit oder möchte sich mit dem Thema befassen. Es gibt auch keine Verpflichtung teilzunehmen. Nach unserer Erfahrung meldet sich eher ein geringerer Teil der Angeschriebenen zurück. Deshalb müssen wir mehr Menschen anschreiben.“
Die Kliniken Ostalb und das Landratsamt haben die Servicestelle beauftragt, das Verfahren der Zufallsbürger, die sich dann in Bürgerforen zusammenschließen werden, zu organisieren und durchzuführen. „Das ist durchaus so üblich, denn wir haben die entsprechende Erfahrung und sind neutral“, weiß Ulrich Arndt. „Über unsere neutrale Funktion ist gewährleistet, dass in den Bürgerforen vollkommen offen und ohne Einschränkungen gearbeitet werden kann“, so Arndt weiter.
Die Ergebnisse aus den Bürgerforen werden dem Kreistag vorgestellt und fließen dadurch in den Gesamtprozess mit ein. Experten aus den Kliniken würden im Bedarfsfall hinzugezogen, um fachlichen Input geben zu können. Ebenfalls mit im Boot ist das Kommunikationsbüro Ulmer aus Stuttgart, das auch bei den vier Bürgerdialogen mitgewirkt hat.
Die ersten Rückmeldungen aus der Bevölkerung liegen bereits vor. „Die Rücklaufquote der angeschriebenen ZufallsbürgerInnen ist bislang sehr positiv. Wir haben eine sehr gute Basis für die anstehenden Bürgerforen“, heißt es dazu von Frank Ulmer vom gleichnamigen Kommunikationsbüro.
Die Anmeldefrist läuft noch bis Sonntag, 16. April. Wer einen Brief vom Landratsamt bekommen hat, kann sich über die Website der Kliniken Ostalb anmelden (Zufallsbürger /​Bürgerforen). Wichtig: Teilnehmen können nur die adressierten Personen selbst, eine Übertragung an weitere Personen wie Familienmitglieder oder Bekannte ist nicht möglich.

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