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WHO: Transfett sollte in Lebensmitteln nichts zu suchen haben

Foto: picture alliance /​ZUMA​PRESS​.com | John Marshall Mantel

Industrielle Transfette, wie sie in vielen Frittenbuden verwendet werden, zählen zu den ungesättigten Fettsäuren. Trotzdem sind sie laut Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr für den vorzeitigen Tod von bis zu 500.000 Menschen verantwortlich. Wie ist das möglich?

Montag, 17. April 2023
Benjamin Richter
54 Sekunden Lesedauer

Was ist gesünder: Butter oder Margarine? Schon die Antwort auf diese Frage ist alles andere als eindeutig.
Um nicht ins Fettnäpfchen zu treten, lässt sich immerhin sagen: Beides hat viele Kalorien und sollte nur sparsam verwendet werden. Auch sonst sind Fette und Fettsäuren ein schwieriges Thema.
Inzwischen ist den meisten Verbrauchern klar, dass es große Unterschiede bei diesen Nährstoffen gibt. Gesättigte Fettsäuren gelten landläufig als schlecht, ungesättigte als gesund. Doch offenbar trifft dieser Grundsatz nicht immer zu.
So hat kürzlich eine Meldung der Weltgesundheitsorganisation WHO für Verwirrung gesorgt: Danach sind industrielle Transfette, die ebenfalls zu den ungesättigten Fettsäuren zählen, jedes Jahr für den vorzeitigen Tod von bis zu einer halben Million Menschen durch koronare Herzkrankheiten verantwortlich. Wie kann das sein?
„Einfach ausgedrückt, ist Transfett eine giftige Chemikalie, die tödlich ist und in Lebensmitteln nichts zu suchen haben sollte“, sagte WHO-​Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Welche gesundheitlichen Folgen der Verzehr von Transfetten haben kann und warum es sich lohnen kann, beim Besuch einer Imbissbude auf den Geruch zu achten, erfahren Sie auf der Wissen-​Seite der Rems-​Zeitung vom 17. April. Erhältlich auch digital im iKiosk.

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