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Nachrichten Böbingen an der Rems

Baubeginn B 29 Böbingen frühestens 2030

Foto: gbr

Infrastruktur: Herbert Witzany (Freie Wähler) hat am Dienstag im Kreistag von einem Offenbarungseid gesprochen. Der Grund: Mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Kreis geht es nur schleppend voran.

Mittwoch, 24. Mai 2023
Thorsten Vaas
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Landrat Joachim Bläse brachte es, sich quasi die Haare raufend, auf den Punkt: Es dauere inzwischen Jahrzehnte, bis Maßnahmen umgesetzt werden können, weil Anwohner das zu stoppen versuchten, was die Mehrheit beschlossen habe. Der Konsens fehle, weshalb man fragen müsse, ob Deutschland überhaupt Infrastruktur könne. Im Kreis soll im kommenden Jahr ein Projekt umgesetzt werden, wurde weiter mitgeteilt: die Teilortsumgehung Untergröningen der B 19.
Andreas Weiß, der Leiter des Geschäftsbereichs Verkehrsinfrastruktur, und Michael Frahm, der Sachgebietsleiter Großprojekte im Landratsamt, präsentierten dem Gremium die wichtigsten Baumaßnahmen. Demnach ist mit der Vorentwurfsplanung für den Ausbau des 9,5 Kilometer langen, nach derzeitiger Schätzung knapp 200 Millionen Euro teuren Abschnitts der Bundesstraße 29 zwischen dem Gmünder Einhorntunnel und der Umfahrung Mögglingen einschließlich des Böbinger Tunnels begonnen worden. Die Entwurfsunterlagen sollen im kommenden Jahr dem Stuttgarter und danach dem Berliner Verkehrsministerium vorgelegt werden. Da Planfeststellungsverfahren, Ausführungsplanung, Grunderwerb und Vergabe Zeit brauchen, ist nach Einschätzung der Experten mit einem Baubeginn frühestens im Jahr 2030 zu rechnen.

Mehr über die Infrastruktur-​Projekte lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.


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