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Wissen: Schneeleoparden in Gefahr

Foto: tokamuwi /​pix​e​lio​.de

Schneeleoparden sind charismatische Tiere und ihr Nachwuchs in Zoos ein stets viel beachtetes Ereignis. In freier Wildbahn in Asien leben nur noch einige Tausend der Tiere, nur selten bekommt der Mensch sie zu sehen. Der Klimawandel verschlimmert die Lage noch.

Donnerstag, 11. Januar 2024
Sarah Fleischer
51 Sekunden Lesedauer

In Teilen ihrer Heimat werden Schneeleoparden „Geister der Berge“ genannt, weil man sie kaum zu Gesicht bekommt. Erst sieben oder acht Mal habe er einen in freier Wildbahn gesehen, sagt der nepalesische Biologe Madhu Chetri – obwohl er die Tiere seit mehr als zwei Jahrzehnten studiert. Die scheuen Einzelgänger mit grauweißem, dunkel gemustertem Fell leben gut getarnt in felsigen, ver– schneiten Gebirgsregionen Asiens. Forscher nutzen vor allem Haare, Kot und Aufnahmen von Kamerafallen für ihre Analysen.
Nach Angaben der Umweltstiftung WWF gibt es noch rund 4200 bis 6400 Schneeleoparden, die im Hochgebirge Zentralasiens und des Himalajas in Freiheit leben. Sie sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet gelistet. In Nepal, dem Land mit den weltweit höchsten Bergen, nimmt ihr Bestand ab, wie es vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) heißt. Nur noch 350 bis 500 Schneeleoparden gebe es dort.

Was den Schneeleoparden so zu schaffen macht und welchen Anteil der Klimawandel daran hat, lesen Sie am Donnerstag auf der Wissens-​Seite der Rems-​Zeitung.

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