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Der Adler fliegt – nun wieder mit Kai Häfner

Foto: picture alliance/dpa|Tom Weller

Voller Euphorie stürmt die verjüngte deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-​Europameisterschaft im eigenen Land in die Hauptrunde. Nach der Geburt seines zweiten Sohnes soll der Gmünder Kai Häfner am Dienstag eine Schlüsselrolle spielen, um sich gegen Frankreich für das WM-​Aus vom Vorjahr zu revanchieren.

Montag, 15. Januar 2024
Alex Vogt
1 Minute 18 Sekunden Lesedauer

„Adler flieg“ – der Ruf, mit dem sich die deutschen Handballer neuerdings im Teamkreis einschwören, hat längst für Irritationen gesorgt. Denn ganz offensichtlich haben sich die ballwerfenden Bundesadler bei den Skispringern bedient. Zwei Worte, die nun auch in der Halle ihre Wirkung entfalten.
Weder mitbrüllen noch –fliegen konnte Kai Häfner beim zweiten Sieg im zweiten Spiel. Doch schon an diesem Montag wird der Gmünder als nunmehr zweifacher Vater die wachsende Euphorie wieder hautnah miterleben.
„Wir planen Kai für das Frankreich-​Spiel ein“, bestätigte Axel Kromer, Sportvorstand des Deutschen Handballbundes (DHB) mit Blick auf das bevorstehende Vorrundenfinale. „Seine Qualität im rechten Rückraum haben nur wenige Mannschaften. Sicherlich ist er in der Abwehr nicht die allergrößte Kanone, aber in der Summe bringt er uns unglaublich viel und natürlich seine Erfahrung mit.“ Doch zumindest beim souveränen 34:25-Pflichtsieg über Nordmazedonien war die DHB-​Auswahl bestens darauf vorbereitet, den Ausfall ihres ältesten Spielers aufzufangen.
Bei einem weiteren Sieg an diesem Dienstag (20.30 Uhr/​live in der ARD) winkt dem deutschen Team neben dem Gruppensieg und der perfekten Ausgangslage für die Hauptrunde ein Sonderbonus von 50.000 Euro. Der Gegner ist allerdings niemand geringeres als die Handball-​Weltmacht Frankreich. Sechsmaliger Welt-​, dreimaliger Europameister, amtierender Olympiasieger und somit der wohl härteste Rivale um den Halbfinal-​Einzug. „Papa Häfner“, wie ihn Mitspieler Martin Hanne liebevoll nannte, hat da noch mehr als eine Rechnung zu begleichen. Dem favorisierten Nachbarn unterlag die DHB-​Auswahl nicht nur bei den Olympischen Spielen in Tokio (29:30), sondern auch im WM-​Viertelfinale (28:35) vor ziemlich genau einem Jahr.

Mehr über Kai Häfner und diese Handball-​EM lesen Sie im Bericht von Nico Schoch in der Rems-​Zeitung vom 16. Januar.

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