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Wissen: Verbessert KI den Wetterbericht?

Symbol-​Foto: Rainer Sturm /​pix​e​lio​.de

Laufen private Anbieter mit Hilfe Künstlicher Intelligenz den Platzhirschen der Wettervorhersage den Rang ab? Der Deutsche Wetterdienst ist skeptisch.

Montag, 15. Januar 2024
Sarah Fleischer
47 Sekunden Lesedauer

Schneller, genauer, günstiger – so bewirbt Google sein Produkt „Graphcast“. Dahinter steckt eine Künstliche Intelligenz (KI). Das KI-​Modell sei in der Lage, „mittelfristige Wettervorhersagen mit beispielloser Genauigkeit zu erstellen“, schwärmt Remi Lam vom „Graphcast“-Forschungsteam.
Im November präsentierten die Google-​Forscher im Wissenschaftsmagazin „Science“ einen Vergleich: Ihre Künstliche Intelligenz prognostizierte dem Artikel zufolge Hunderte von Wettervariablen über einen Zeitraum von zehn Tagen weltweit in weniger als einer Minute. Bei 90 Prozent der Metriken – wie etwa Temperatur, Windgeschwindigkeit oder Luftfeuchtigkeit – schlug sich „Graphcast“ besser als die Vorhersagen des Europäi– schen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW).
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht solche Ankündigungen erst mal kritisch - und bleibt gelassen. Ja, KI habe „ein unglaublich großes Potenzial“, sagt der Me– teorologe Andreas Walter, Experte für Kli– mamodelle beim DWD. Er glaubt aber: KI sei vielleicht schneller, aber keinesfalls besser.

Welche Mängel der DWD bei den KI-​Wettervorhersagen sieht, wo es aber auch Vorteile geben könnte, lesen Sie am Montag auf der Wissens-​Seite der Rems-​Zeitung. Die Ausgabe ist auch am iKiosk erhältlich.

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