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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Weleda: Auch ohne Homöopathie rentabel

Foto: gbr

Laut Bundesgesundheitsministerium sollen Patienten homöopathische Behandlungen in Zukunft selbst bezahlen. Die Weleda AG hofft, dass der Vorstoß von Karl Lauterbach erfolglos bleibt.

Freitag, 19. Januar 2024
Sarah Fleischer
39 Sekunden Lesedauer

Gegen die Pläne von Gesundheitsminister Lauterbach (SPD) regt sich Kritik. Die deutschen Homöopathie-​Ärztinnen und –Ärzte wehren sich gegen das Vorhaben.
Lauterbach hatte in einem internen Schreiben seines Ministeriums angekündigt, die Finanzierung von Globuli und anderen homöopathischen Behandlungen durch gesetzliche Krankenkassen streichen zu wollen. Bisher können Kassen solche Mittel als Zusatzleistung oder Zusatzversicherung anbieten.
Im Nachbarland Frankreich müssen Patienten seit einiger Zeit homöopathische Behandlungen selbst bezahlen. Das war mit ein Grund dafür, dass die Weleda AG als Hersteller anthroposophischer Arznei– und Körperpflegemittel sein Werk im elsässischen Hüningen reorganisierte. Dabei waren bis vergangenen März knapp 130 Arbeitsplätze abgebaut und die Arzneimittelproduktion gestoppt worden. Schrillen nun auch am Standort Schwäbisch Gmünd mit rund 960 Mitarbeitenden die Alarmglocken?

Wie die Weleda AG auf Lauterbachs Vorschlag reagiert, lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung.

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