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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

So schnell wie möglich: Gmünd will Wärmeplan nachreichen

Foto: picture alliance /​photothek | Sebastian Rau

Krankheitsbedingt hat die Stadt Schwäbisch Gmünd die Frist bis Silvester 2023 versäumt, bis zu der sie dem Regierungspräsidium Stuttgart einen Wärmeplan hätte vorlegen müssen. Dies will man nach der Gemeinderatssitzung im Februar nachholen. Wie der weitere Fahrplan aussieht.

Montag, 22. Januar 2024
Benjamin Richter
1 Minute 1 Sekunden Lesedauer

Krank ist krank – so kann man der Stadt Schwäbisch Gmünd keinen Strick daraus drehen, dass sie ihre bereits versandfertige Wärmeplanung bislang nicht beim Stuttgarter Regierungspräsidium eingereicht hat. Dazu wäre sie als Große Kreisstadt durch das „KlimaG BW“, das Klimaschutz– und Klimawandelanpassungsgesetz von Baden-​Württemberg, verpflichtet gewesen.
„Der Wärmeplan ist allerdings nach einem Beschluss des Gemeinderates einzureichen“, legt Ute Meinke, die stellvertretende Pressesprecherin der Stadtverwaltung, dar. Weil in der dafür vorgesehenen Sitzung im Dezember der zuständige Sachbearbeiter krankheitsbedingt fehlte und der Punkt infolgedessen von der Tagesordnung genommen wurde, steht dieser Beschluss nach wie vor aus. Er soll nun in der nächsten Gemeinderatssitzung am 7. Februar gefasst werden.
Zuvor soll sich am Mittwoch kommender Woche, dem 31. Januar, auch der Klima-​, Umwelt-​, Energie– und Bauausschuss noch einmal beratend mit der kommunalen Wärmeplanung auseinandersetzen, nachdem diese im November und Dezember bereits in allen Ortschaftsräten erörtert und diskutiert worden war. Das Regierungspräsidium, fügt Ute Meinke hinzu, sei rechtzeitig über den krankheitsbedingten Verzug des Beschlusses informiert worden.

Wie es weitergeht, sobald die kommunale Wärmeplanung für Schwäbisch Gmünd in Stuttgart eingetroffen ist, und welche Bereiche angepackt werden müssen, damit die Stauferstadt bis 2035 klimaneutral wird, lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung. Die komplette Ausgabe ist auch online erhältlich, im iKiosk.

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