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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Demo gegen Rechts: Unterstützung von Gmünder Gemeinderatsfraktionen

Archiv– Foto: fleisa

Am Samstag findet in Schwäbisch Gmünd eine Kundgebung gegen Rechts statt, auch in anderen Städten im Ostalbkreis wird in den kommenden Tagen demonstriert. Die Veranstalter können auf breit aufgestellte Unterstützung zählen – auch aus dem Gemeinderat.

Donnerstag, 25. Januar 2024
Sarah Fleischer
1 Minute 8 Sekunden Lesedauer

Die Zahlen sind beeindruckend: 35 000 Menschen in Frankfurt, 20 000 in Stuttgart, 130 000 in Hamburg. Hunderttausende gehen dieser Tage gegen Rechtsextremismus und Rassismus auf die Straßen. Auch in Schwäbisch Gmünd wird am Samstag eine Kundgebung unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt! Gemeinsam gegen AfD und Rechtsruck!“ stattfinden. Ganz so viele Menschen wie in den Großstädten werden es in Schwäbisch Gmünd nicht, meint Ali Nagelbach vom Bündnis Aufstehen gegen Rassismus, das die Kundgebung organisiert. „Aber wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Menschen uns unterstützen und uns helfen, ein klares Zeichen gegen den Rechtsruck zu setzen.“
Sebastian Fritz, Fraktionsvorsitzender von s.ö.l. e.V., lobt die Initiative des Bündnis: „Die Kundgebung ist eine tolle Sache, auch wenn der Anlass ein sehr problematischer ist.“
Anfang Januar hatte das Recherchenetzwerk Cor​rec​tiv​.org Recherchen über ein Treffen von AfD-​Mitgliedern, der „Identitären Bewegung“, CDU– und Werteunion-​Mitgliedern sowie Unternehmern bei Potsdam veröffentlicht. Demnach wurden bei diesem Treffen Deportationsfantasien von Menschen mit Migrationshintergrund ausgetauscht.
„Spätestens dieser Vorfall sollte allen Menschen, die mit der AfD liebäugeln, zeigen, dass es sich hier eben nicht um eine Partei aus dem demokratischen Spektrum handelt“, findet Fritz. Seine Fraktion unterstütze die Kundgebung daher voll und ganz.

Aus welchen Fraktionen noch Unterstützung kommt, mit wie vielen Teilnehmenden die Veranstalter rechnen und wie OB Arnold zu der Kundgebung steht, lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung. Die Ausgabe gibt’s auch am iKiosk.


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