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Wissen: Wie Malaria-​Impfstoffe entwickelt werden

Symbol-​Foto: picture alliance /​Zoonar RealityImages

Schon seit vielen Jahren arbeiten Forschende an Vakzinen gegen die tückische Krankheit. Nun hat die weltweit erste Impfkampagne begonnen. Der Tübinger Tropenmediziner Peter Kremsner erklärt, was die Malaria-​Impfstoffentwicklung so kompliziert macht.

Donnerstag, 25. Januar 2024
Sarah Fleischer
51 Sekunden Lesedauer

In Kamerun werden seit dieser Woche Kinder gegen Malaria geimpft. In dem zentralafrikanischen Land mit 28 Millionen Einwohnern wird das Präparat RTS,S des Herstellers Glaxo Smith Kline eingesetzt – der erste von der WHO empfohlene Malaria-​Impfstoff. In einer internationalen Gemeinschaftsaktion waren im November mehr als 300 000 Impfdosen nach Kamerun transportiert worden.Nun sollen nach und nach alle Kinder im Alter von bis zu sechs Monaten kostenlos geimpft werden. Jedes Jahr sterben eine halbe Million Kinder an Malaria.
Für Touristen gebe es die Möglichkeit zur Impfung bislang nicht, sagt Peter Kremsner vom Institut für Tropenmedizin der Universität Tübingen. Er bezeichnet den Impfstart als eine gute Nachricht. „Der Impfstoff des Herstellers Glaxo Smith Kline (GSK), bei dem wir in der klinischen Entwicklung beteiligt waren, schützt zwar nicht zu hundert Prozent, doch eine Wirksamkeit von anfangs 60 bis 70 Prozent senkt das Krankheitsrisiko spürbar.“ Trotzdem seien nach wie vor die traditionellen Schutzmaßnahmen erforderlich.

Was das für Maßnahmen sind und warum die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Malaria so lange gedauert hat, lesen Sie am Donnerstag auf der Wissens-​Seite der Rems-​Zeitung.

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