Direkt zum Inhalt springen

Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gedenken an Nazi-​Verfolgte: Geschichtswerkstatt gibt Opfern einen Namen

Foto: bri

An der Fassade des Prediger hat Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold am Samstagabend einen Kranz für die Opfer des Nationalsozialismus niedergelegt. Über die verfolgten Homosexuellen in der Stadt im Dritten Reich war bis vor Kurzem wenig bekannt – eine Geschichtswerkstatt ist aber dabei, das zu ändern.

Sonntag, 28. Januar 2024
Benjamin Richter
44 Sekunden Lesedauer

„Die Würde des Menschen ist unantastbar – diesen kurzen, klaren Satz muss man mit einem Ausrufezeichen lesen!“, hob OB Richard Arnold in seiner Ansprache zur Kranzniederlegung hervor.
Der zitierte Artikel eins des Grundgesetzes, das heuer 75 Jahre alt wird, sei eine direkte Antwort auf die Verbrechen des Nationalsozialismus, derer alljährlich am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, gedacht wird. Das Gedenken gelte gleichermaßen allen, die damals systematisch verfolgt wurden: Juden, Sinti und Roma, Osteuropäern, Behinderten, Obdachlosen, Armen, Kranken, Anhängern bestimmter religiöser Gemeinschaften, politischen Gegnern und Homosexuellen.

Wie die Geschichtswerkstatt „Einhorn sucht Regenbogen“ die Schicksale verfolgter Homosexueller in Schwäbisch Gmünd rekonstruiert, lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung. Die ganze Ausgabe ist auch online im iKiosk erhältlich. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf ein​horn​-sucht​-regen​bo​gen​.de.

Interesse an der kompletten Digitalausgabe?
Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk

14 Tage kostenlos und unverbindlich testen?
Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung

2204 Aufrufe
178 Wörter
27 Tage 21 Stunden Online

Beitrag teilen


QR-Code
remszeitung.de/2024/1/28/gedenken-an-nazi-verfolgte-geschichtswerkstatt-gibt-opfern-einen-namen/