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So ebbes: Gelebte Ökumene

Foto: Thomas Max Müller/pixelio.de

In vielen Kirchengemeinden gibt es zum Jahresbeginn einen sogenannten Dankeschönabend, bei dem den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit übers Jahr gedankt wird. Bei einer solchen Gelegenheit zeigte sich: Gelebte Ökumene beginnt im Kleinen.

Dienstag, 30. Januar 2024
Franz Graser
47 Sekunden Lesedauer

Vor kurzem veranstaltete eine evangelische Kirchengemeinde im Kreis ihren jährlichen Dankeschön-​Abend für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die junge Pfarrerin, selbst noch nicht allzu lange am Ort, hatte die Idee, dass sich alle Helferinnen und Helfer einmal kurz zeigten, damit sich alle Anwesenden ein bisschen besser kennenlernen könnten.

Also bat sie zunächst, die Mitglieder des Kirchengemeinderats aufzustehen. Was diese auch taten. Dann folgten die Mitglieder, der verschiedenen Gebetskreise, der Senioren– und der Jugendarbeit, des Posaunenchors und des Besuchsdienstes, das Team des Gemeindebriefs sowie die Lektorinnen und Lektoren. Schließlich standen fast alle im Gemeindesaal, nur einer blieb noch sitzen.

Die meisten Anwesenden kannten den Mann vom Sehen, aber man wusste, dass er immer zur Stelle war, wenn es irgendwo klemmte. Die junge Pfarrerin blickte etwas verwundert in die Runde und fragte dann den Gast, der bisher sitzengeblieben war: „Und was machen Sie?“ Der lächelte in sich hinein und sagte ungerührt: „Ich bin katholisch.“

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