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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

So Ebbes: Dinner for 14

Symbol-​Foto: Petra Bork /​pix​e​lio​.de

Es ist der Deutschen liebstes Essen, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist und man eh nichts besseres zu tun hat, als stundenlang am Esstisch zu sitzen: Racelette. Für die einen ist es ein Muss zu Weihnachten, für die anderen Pflicht an Silvester und für die hardcore Fans zu beiden Gelegenheiten unverzichtbar. In jedem Fall gilt: Es wird gegessen bis zum Umfallen.

Donnerstag, 04. Januar 2024
Sarah Fleischer
51 Sekunden Lesedauer

Auch auf der Silvesterfeier, zu der die Kolumnistin eingeladen war, gab es Racelette. Zwei Grills à acht Pfännchen sollten 14 hungrige Mitt– bis Endzwanziger versorgen. Dass sie allerdings auch zeitweise überhitzen und so eine Zwangspause von der Schlemmerei erfordern würden, war nicht eingeplant. Was soll’s, eine kleine Verdauungspause tut eh gut. Die war auch dringend nötig, denn das Gastgeber-​Paar hatte – gelinde gesagt – großzügig eingekauft. Fünf Kilo Kartoffeln, fünf Ciabattas, genug Gemüsebeilagen, um auch die fleischverweigernde Fraktion (Kolumnistin eingeschlossen) satt zu bekommen, sowie diverse Sorten Wurstwaren, zwei Salate und und und… Vom Nachtisch ganz zu schweigen. Es kommen nun mal nicht alle Tage 14 Personen zum Abendessen und bevor jemand die Böllerei um Mitternacht mit Magenknurren kontert, plant man eben etwas großzügiger. In diesem Fall so großzügig, dass das Gastgeber-​Paar nun wohl bis Maria Lichtmess sämtliche Mahlzeiten mit Racelettekäse überbacken kann – Frühstücksmüsli eingeschlossen.

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