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Wissen: Treibhausgasausstoß auf Tiefstand

Symbol-​Bild: Dieter Schütz /​pix​e​lio​.de

Experten der Denkfabrik Agora Energiewende gehen davon aus, dass der Treibhausgasausstoß so niedrig ist wie lange nicht. Doch die Erfolgsmeldung klingt besser, als sie in Wahrheit ist.

Freitag, 05. Januar 2024
Sarah Fleischer
50 Sekunden Lesedauer

Deutschland hat im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende so wenig Treibhausgase produziert wie seit sieben Jahrzehnten nicht mehr. Demnach ist der CO2-​Ausstoß gegenüber 2022 um 73 Millionen Tonnen auf insgesamt 673 Millionen Tonnen gesunken – was einem Rückgang von 46 Prozent im Vergleich zu 1990 entspreche. Das geht aus einer Studie mit dem Titel „Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2023“ hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. „Die Emissionen haben 2023 den tiefsten Stand seit den 1950er Jahren erreicht. Gleichzeitig handelt es sich um den größten Rückgang von Jahr zu Jahr in diesem Zeitraum“, sagte der Deutschland-​Direktor von Agora, Simon Müller. Für die Zeit vor der Wiedervereinigung haben die Autoren Daten zum Ausstoß an Treibhausgasen aus der Bundesrepublik und der DDR zusammengerechnet. Allerdings: Einen dauerhaften Erfolg für den Klimaschutz stellt das Rekordjahr wohl nicht dar.

Warum das so ist und was laut Agora der Hauptgrund für den gesunkenen Treibhausgasausstoß ist, erfahren Sie am Freitag auf der Wissens-​Seite der Rems-​Zeitung. Die Ausgabe gibt’s auch digital am iKiosk.

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