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Nachrichten Abtsgmünd

Mit dem Ostalbwanderer durch das Tal der Blinden Rot

Fotos: Markus Weber/Ostalbwanderer.de

Die Blinde Rot ist ein kleiner, 28 Kilometer langer Fluss, der bei Abtsgmünd in den Kocher fließt. Ein großer Teil des Tales steht unter Naturschutz: das Tal ist bis auf den kleinen Weiler Willa und mehrere teilweise ehemaligen Mühlen unbewohnt.

Samstag, 10. Februar 2024
Franz Graser
51 Sekunden Lesedauer

Vermutlich wird das kleine Flüsschen „Blind“ genannt, weil es zwischen den nach Norden fließenden Flüssen Jagst und Bühler „falsch herum“ nach Süden fließt. Das Flusstal war noch nie dicht besiedelt und hat deshalb seinen urtümlichen Charakter bewahrt: die an der breitesten Stelle gerade einmal 150 Meter breite Talaue ist bewaldet, dazwischen liegen immer wieder Wiesen. Früher war die Forst– und Waldwirtschaft hier vorherrschend. Das Holz wurde über die Blinde Rot und den Kocher zu den Salinen von Schwäbisch Hall geflößt oder in den Sägemühlen des Tales verarbeitet.

Die Wanderung ist ein Rundweg durch das Tal auf gut ausgebauten und kinderwagentauglichen Wegen. Trotz der guten Wege erleben wir einen urtümlichen Sumpfwald, der an vielen Stellen von Wasser überflutet ist und von Tümpeln und Mooren durchzogen ist. Das ruhige, abgelegene und stille Tal ist der ideale Ort um entweder von der Fastnacht auszuruhen oder ihr zu entkommen.

Eine detaillierte Beschreibung mit Karte, Höhenprofil, Fotos und weiteren Tipps finden Sie auf ostalb​wan​derer​.de

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