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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Narrenpredigt in Gmünd

Foto: astavi

Die Narrenpredigt der katholischen Seelsorgeeinheit Gmünd-​Mitte hat Tradition am Fastnachtssonntag. Viele Besucher, darunter zahlreiche Kinder, kamen in die St. Franziskus-​Kirche.

Sonntag, 11. Februar 2024
Thorsten Vaas
53 Sekunden Lesedauer

In seiner Predigt ging Dekan Robert Kloker im grünen Gewand und mit blumigem Karnevalshut auf sehr aktuelle Themen ein: „Blumige Texte habt Ihr heute vernommen /​Wie immer an diesem besonderen Tag, /​ich lieber in Reimen sprechen mag /​die Predigt soll lustig und würzig sein /​lebendig gesprochen, ganz fein.“ Im Remstal soll es in diesem Jahr wieder eine Gartenschau geben, doch wenn man in die Welt hineinschaue, treiben „gar seltsame Blüten“. Kloker baute damit eine Brücke zu Ereignissen in Osteuropa: „In der Ukraine tobt noch immer der Krieg /​man sieht nirgends Ende und Sieg /​Putin, der Aggressor, spielt auf Zeit /​hofft, die anderen sind nicht mehr bereit…“ – „Und jetzt gibt es auch in Palästina Streit /​die Terroristen der Hamas waren dazu bereit /​unschuldige Menschen als Geiseln zu entführen /​viele andere dem Tode zuzuführen.“ Dekan Kloker griff Themen auf wie Antisemitismus, Rassismus, Streit im Ostalbkreis um das neue Krankenhaus. Dann kehrte er wieder zu den schönen Blüten zurück: „Lasst uns also schöne Blüten treiben /​schunkeln und tanzen im Reigen /​wir sind geschaffen aus ewigem Samen /​und dazu sage ich jetzt gerne Amen …und Hellau!“ Patricia Vogel begleitete den Fasnachtssonntag an der Orgel musikalisch.

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