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So Ebbes: Fasnets-​Reste

Symbol-​Foto: pixabay/​Bru-​nO

Jetzt ist sie offiziell vorbei, die närrische Zeit. Die einen freut’s, die anderen nicht so. Worauf sich jedoch Faschings-​Freaks wie –Verachter einigen können, ist die Köstlichkeit des mit Fruchtmus gefüllten und mit Zucker bestäubten Schmalzgebäcks. Nur beim Namen, da herrscht regionale Uneinigkeit.

Donnerstag, 15. Februar 2024
Sarah Fleischer
48 Sekunden Lesedauer

Während man in fast ganz Deutschland mit dem Begriff „Berliner“ etwas anfangen kann, bestehen ausgerechnet die Eingeborenen der Bundeshauptstadt darauf, dass es „Pfannkuchen“ heißen muss. Das wiederum stößt im Rest der Republik auf Unverständnis, weil Pfannkuchen nun mal dünn und nicht fluffig sind. In Süddeutschland nennt man das typische Faschingsgebäck auch Krapfen – nicht zu verwechseln mit den mies gelaunt aussehenden Fischen, die in manchen Haushalten an Weihnachten auf den Tisch kommen. In Mitteldeutschland heißen die fettig-​zuckrigen Leckereien Kreppel, wobei die Hessen auch hier wieder eins draufsetzen und ihre Vorliebe für weiche Doppelkonsonanten ausspielen: Im – zumindest nach Meinung der Kolumnistin – schönsten aller Bundesländer lädt man zum Krebbel-​Kaffee. Klingt auch viel schöner als Berliner-​Kaffee. Pech haben bei einer solchen Einladung diejenigen, die sich an die Tradition halten und nach Aschermittwoch fasten. Denn egal ob Berliner, Krapfen oder Krebbel – sie bleiben zu jedermanns Freude auch nach Fasching noch eine Weile erhalten.

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