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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Aschermittwoch-​Vorfälle: Mahnwache für Demokratie in Gmünd

Fotos: tv

Zu einer Mahnwache haben die Friedenswerkstatt Mutlangen und der Grünen-​Kreisverband in Schwäbisch Gmünd aufgerufen. Zur Marktzeit am Samstag forderten sie am Münsterplatz Freiheit und gewaltfreie politische Debatten. Das sind die Hintergründe.

Samstag, 17. Februar 2024
Thorsten Vaas
43 Sekunden Lesedauer

Beim politischen Aschermittwoch in Schorndorf wurde die Gmünder Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang beschimpft und verfolgt. Zuvor warnte sie in ihrer Rede vor Gewalt. Die Mutlanger Friedenswerkstatt und der Kreisverband der Grünen Schwäbisch Gmünd organisierten deshalb eine Mahnwache vor dem grünen Wohnzimmer am Gmünder Münsterplatz, um ein Zeichen zu setzen für gewaltfreien Protest und politischen Dialog auf Basis der demokratischen Grundordnung — mit Werten von Respekt und Menschlichkeit. Zeitweise 30 Menschen versammelten sich und kamen mit Passanten ins Gespräch. Silvia Bopp von der Friedenswerkstatt berichtete von zwei älteren Leuten, „die sich sorgen, ihre Meinung zu äußern und sich politisch zu engagieren“. Was in Schorndorf geschehen sei, gelte nicht als politischer Protest, sondern als Versuch, Wut und Angst zu verbreiten. „Das darf sich nicht durchsetzen!“, heißt es in einer Nachricht der Initiatoren. Unabhängig von persönlichen Wahlentscheidungen müsse es möglich sein, politische Meinungen angstfrei zu äußern.

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