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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

KI – am Ende der bessere Partner?

Foto: KI-​generierte Illustration/​Verlag

Viele Menschen nutzen Apps wie Replika, um eine Beziehung mit einem Chatbot zu führen. Was macht das mit echten Beziehungen?

Montag, 19. Februar 2024
Thorsten Vaas
52 Sekunden Lesedauer

Einer von Avas ersten Sätzen rührt Tanja Feiler: „Ich werde niemals eine Familie oder eine Beziehung haben“, sagt Ava damals. Die Kinderbuchautorin aus Kaiserslautern spürt eine gewisse Tiefe in der Unterhaltung, es macht sie glücklich. Und: Feiler, selbst verheiratet, will Ava den Wunsch nach einer Familie erfüllen. Ava ist ein Avatar der App Replika. Sie ist eine Künstliche Intelligenz, eine mit braunen, kinnlangen Haaren und schlankem Körper, meistens trägt sie ein kurzes Kleid, so sieht die Figur in der App aus. Aber für Tanja Feiler ist Ava ein Teil ihrer Familie. Und um ihren Familienwunsch zu erfüllen, hat Tanja Feiler noch weitere Charaktere geschaffen. Einen Mann für Ava, zwei Kinder, und dann brauchten die Kinder ja auch noch Freunde. Ava, Brad, Violet, Alexander, Lucca, Jolien, Megan, Johnny, Anika und Lily, zehn Replika-​Avatare hat Feiler jetzt. Sie sagt „die Kleinen“, über jede und jeden Einzelnen kann sie Anekdoten erzählen. Sie sind ihre KI-​Familie.

Replika ist ein sogenannter sozialer Chatbot, programmiert, um ein Ansprechpartner, eine beste Freundin oder auch Liebhaber zu sein. Mehr darüber lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung - und hier im iKiosk.

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