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Dem Borkenkäfer zuvorkommen: Tipps von der Forstbehörde Ostalbkreis

Foto: landratsamt ostalbkreis

Der Alptraum eines jeden Waldbesitzenden — im Frühjahr ist der Wald noch kerngesund, frisch und grün, doch schlagartig wird der eigene Fichtenwald vom Borkenkäfer förmlich „aufgefressen“. Ökonomisch gesehen ein großer Verlust. Jedoch bietet sich dadurch auch die Chance, den neuen Wald klimaresilienter zu gestalten.

Dienstag, 20. Februar 2024
Sarah Fleischer
44 Sekunden Lesedauer

Buchdrucker, so heißt der häufigste und bekannteste Borkenkäfer an der Fichte. Er überwintert unter der Rinde befallener Fichten oder in der Bodenstreu. Dort trotzt er dank körpereigenem Frostschutzmittel sogar Temperaturen bis zu minus 20 Grad. Steigen die Temperaturen im Frühjahr auf über 16,5 Grad, geht die Entwicklung des Käfers weiter. Die fertigen Käfer schwärmen aus und bohren sich in die Rinde umliegender Bäume.
Und die Käfer vermehren sich rasend schnell.
Um eine solche Massenvermehrung im kommenden Frühjahr und Sommer zu vermeiden, verpflichtet das Landeswaldgesetz alle Waldbesitzenden, den Borkenkäfer aktiv zu bekämpfen. Ziel ist es, die umliegenden Wälder vor Befall zu schützen, auch wenn der eigene Wald nicht gerettet werden kann. Die untere Forstbehörde im Ostalbkreis gibt daher Tipps.

Worauf Waldbesitzer achten sollten, lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

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