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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Handwerk auf der Ostalb hat Sorgen

Foto: hwku

Die Geschäftslage in den Handwerksbetrieben im Ostalbkreis wird trüber. Vor allem am Bau schaut es derzeit nicht rosig aus. Die Gmünder Wohnungsgesellschaft VGW will aber wieder verstärkt bauen. So soll es jetzt auch im Kronprinzen losgehen.

Dienstag, 20. Februar 2024
Jürgen Widmer
50 Sekunden Lesedauer

Die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Ulm zeigt: Im Handwerk ist die Stimmung mau. Im Ostalbkreis bezeichnen 46 Prozent der befragten Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut, 20 Prozent als schlecht. Aber nur 15 Prozent der Betriebe rechnen mit einer Verbesserung der Geschäftslage in den kommenden Wochen, 37 Prozent sind pessimistisch und erwarten eine Verschlechterung.
Damit sind die Handwerker im Ostalbkreis pessimistischer als ihre Kolleginnen und Kollegen im restlichen Kammergebiet zwischen Ostalb und Bodensee. Im gesamten Kammergebiet bezeichneten immerhin 60 Prozent der Betriebe die Lage im vierten Quartal als gut, zwölf Prozent als schlecht. Ein Drittel rechnet mit einer Verschlechterung, 16 Prozent mit einer Verbesserung.
Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm kommentiert dies so: „Die Stimmung im regionalen Handwerk ist gedrückt: ein kriselnder Bausektor, zunehmende Bürokratielast und fehlende Fachkräfte fordern unsere Betriebe heraus. Hinzu kommen die anhaltend hohen Energie– und steigende Einkaufspreise.“

Wie die Situation genau aussieht, ob Arbeitsplätze gefährdet sind und wie die VGW damit umgeht, lesen Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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