So ebbes: Runter geht immer

Ostalb

Foto: fg

Manchmal geht’s abwärts. Diese Erfahrung musste jüngst ein Kollege machen, der sich nach einer Bastel-​Einheit einfach nur setzen wollte. Aber am Ende lautete das Fazit: „Wieder was gelernt!“

Dienstag, 20. Februar 2024
Franz Graser
49 Sekunden Lesedauer

Manchmal bedarf es hohen persönlichen Einsatzes, um die Wissenschaft voranzubringen. Der griechische Naturforscher Empedokles soll zum Beispiel im Krater des Ätna den Tod gefunden haben, als er die Geheimnisse des Vulkanismus erkunden wollte.
Für einen anderen, wissenschaftlich sicherlich auch nicht uninteressierten Kollegen ging es am Wochenende freilich etwas glimpflicher ab, als er die Zusammenhänge zwischen Schwerkraft und Rollreibung erkundete – allerdings nicht ganz freiwillig. Da seine Frau für eine Stunde nicht im Hause war, frönte der Bekannte der Bastelei an seinem Computer. Er hatte einen zusätzlichen Speicherbaustein erworben, den er in seinen Rechner einbauen wollte.
Das Vorhaben verlief nicht ganz so wie geplant: Erst wollte sich die Abdeckung der Hauptplatine nicht recht anheben lassen, dann verkeilte sich der Speicherriegel im Einbauschacht. Irgendwie klappte es dann doch. Und als der Kollege das Gerät erschöpft in Betrieb nehmen wollte, sank er auf den bereitstehenden Schreibtischstuhl. Dies resultierte aber darin, dass der Schreibtischstuhl zurückrollte und der Kollege unsanft auf den Boden plumpste. Merke: Gravitation plus Rollreibung ergibt Aua.