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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Flashmob-​Demo gegen Ukraine-​Krieg

Foto: Valeriy Verbetskyi

Ihre Gedanken sind bei ihren Söhnen, ihren Vätern, ihren Brüdern, wenige Tausend Kilometer entfernt an einer Front, die mitten durch ihre Heimat Ukraine schneidet. Am Samstagmittag haben in Gmünd lebende Ukrainerinnen und Ukrainer auf dem Marktplatz singend und tanzend sowie mit selbstgemachten Plakaten den Krieg an dessen zweitem Jahrestag wieder in den Fokus gerückt.

Samstag, 24. Februar 2024
Benjamin Richter
48 Sekunden Lesedauer

Die Lieder, die die Frauen des Chors im Gmünder ukrainischen Verein „Jednannja“, zu Deutsch „Zusammenhalt“, singen, sind viel älter als der Überfall von Putins Russland auf die Ukraine. Sie handeln von Pflanzen, die auch in der bittersten Kälte tapfer Früchte tragen, und von fliegenden Falken, die für die Mütter, Töchter und Schwestern symbolisch für ihre in der Heimat gebliebenen Männer stehen.
Die meisten derer, die sich zu der unangekündigten Mahnwache am Marienbrunnen eingefunden haben, verstehen den Text — für die mitschwingenden Emotionen, die Getragenheit, den Schmerz, die Melancholie, aber auch die Hoffnung, bedarf es für die hier und da stehen bleibenden Passanten keiner Übersetzung.

Wie die Zweite Vorsitzende des Vereins „Jednannja“, Irina Kimmel, nach zwei Jahren Ukraine-​Krieg auf die Situation in ihrer Heimat blickt, lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung. Die ganze Ausgabe ist auch online erhältlich, im iKiosk.

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