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Fußball: Normannia lässt beim 2:2 zwei Zähler liegen

Foto: Zimmermann

Im Nachholspiel der Fußball-​Oberliga des 1. FC Normannia Gmünd gegen den FV Ravensburg gibt es ein 2:2-Remis (1:2). Für die Normannia treffen Selitaj (3. Minute) und Körner (51.). Mit 33 Punkten bleibt die Normannia auf Tabellenplatz vier.

Samstag, 24. Februar 2024
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 41 Sekunden Lesedauer

Im Spiel gegen den abstiegsbedrohten Tabellen-​Sechzehnten mussten sich die Gmünder nach 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz im Schwerzer „mit einem Punkt“ begnügen, wie FCN-​Coach Zlatko Blaskic bilanzierte. Seine Mannschaft hätte zwar vieles richtig gemacht, war vor dem Tor aber zu inkonsequent. Nach der frühen Führung nach nur drei Minuten durch Henrick Selitaj, der den Ball aus rund 14 Metern im langen Eck versenkte, versäumten es die Gastgeber, nachzulegen. In der zwölften Minute war der Schuss des freistehenden Marvin Gnaase kein Problem für FV-​Schlussmann Ramon Castellucci. Kurz darauf zeigte der Ravensburger Keeper, warum ihn der FV geholt hatte: Selitaj spielte einen schönen Querpass in den Strafraum, wo Jermain Ibrahim plötzlich frei war, mit seinem Schuss aber an Castellucci scheiterte, der aus kurzer Distanz sensationell mit dem Fuß abwehrte.

Das vergebene 2:0 hatte einen Bruch des Normannen-​Spiels zur Folge. Es gab kaum klare Aktionen, das Mittelfeld war weniger präsent und fand keinen Zugriff. Im Anschluss an die erste Gästeecke verwandelte Jannik Fippl einen Abpraller zum 1:1 (17. Minute). Die Szene des Tages spielte sich wenig später ab. Nachdem der Ball nach einem Zweikampf von Calvin Körner zu Yannick Ellermann gekommen war, entschied der Unparteiische Matthias Wituschek auf Rückpass und indirekten Freistoß für Ravensburg. Diesen setzte Philipp Kirsamer von der Strafraumgrenze aus zum 2:1 für den RV in die Maschen. „Den Ball hätte ich halten müssen“, gab sich Kapitän und Keeper Ellermann hinterher selbstkritisch. Unverständlich für ihn war die Tatsache, dass „der Schiedsrichter erst Freistoß gepfiffen hat, nachdem ich den Ball schon 30 Sekunden am Fuß hatte.“ Wie Ellermann waren sich die anderen Gmünder darin einig, dass es kein absichtlicher Rückpass war. „Hätte der Schiedsrichter einfach weiterlaufen lassen, hätte sich wohl keine beschwert“, meinte Gnaase. So aber lag die Heimelf nach 27 Minuten plötzlich im Hintertreffen und ging so in die Pause. Ein 2:2 wäre zu diesem Zeitpunkt möglich gewesen. Aschauer hatte in der 41. Minute den Ball aus guter Position nicht richtig getroffen, scheiterte Sekunden später an Castellucci, der das Leder abwehren konnte und dann Glück hatte, dass Selitajs Nachschuss nur an den Pfosten klatschte.

Wie die zweiten 45 Minuten verliefen, und was die Trainer und Spieler nach dem Abpfiff sagten, lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung.

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