Städtische Bedenken gegen Windräder bei Degenfeld

Degenfeld

Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Die Stadtverwaltung hat erhebliche Bedenken gegen die geplante Erweiterung des Vorranggebietes GP-​04 für Windkraft. Es stößt an die Gmünder Teilorte Weiler und Degenfeld. Zwar liegt es im Bereich des Regionalplans Stuttgart, Gmünd befürchtet aber Belastungen für Degenfeld und Weiler.

Dienstag, 06. Februar 2024
Jürgen Widmer
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Mehr als 1.200 Hektar groß ist die ausgewiesene Fläche, die auf der Gemarkung der Gemeinden Lauterstein und Böhmenkirch liegt, aber auch an Weiler und Degenfeld grenzt.
Der Gemeinderat soll nun beschließen, dass sich die Stadt dafür ausspricht, dass die Fläche kleiner geplant wird. Während das Vorranggebiet im Norden Richtung Weiler keinen Platz für neue Anlagenstandorte aufweist, sieht dies im Süden Richtung Degenfeld anders aus. „Insbesondere der Bereich Lützelalb ist für Schwäbisch Gmünd aufgrund der exponierten Lage kritisch zu bewerten“, heißt es in der Sitzungsvorlage weiter.
Die Sitzung des Gemeinderats beginnt am Mittwoch, 7. Februar, 16 Uhr, im Rathaus. Außerdem stehen unter anderem ein Sachstandsbericht zu den Kliniken, die Wärmeplanung und das Thema Photovoltaik auf der Tagesordnung.
Welche weiteren Gründe die Stadt für ihre Bedenken anführt, und was das mit dem Bernhardus zu tun hat, lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.