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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Krankenhaus: Bis Essingen und keinen Schritt weiter

Foto: tv

In großer Einmütigkeit haben sich OB Richard Arnold und die Mitglieder des Gemeinderats für den Klinikstandort Essingen ausgesprochen. Gleichzeitig gingen sie mit Aalens OB Frederick Brütting und seinem Gemeinderat hart ins Gericht.

Donnerstag, 08. Februar 2024
Jürgen Widmer
1 Minute 9 Sekunden Lesedauer

Manchmal lässt sich die Wichtigkeit eines Anliegens ganz einfach an der Form der Darstellung ablesen. 18 Seiten umfasste das Redemanuskript, das Oberbürgermeister Richard Arnold nahezu wortgetreu ablas, um den Gemeinderat über den aktuellen Sachstand zur Frage des zukünftigen Klinikstandorts zu informieren. Zudem hatte er den Vorsitzenden der Kreisärzteschaft Dr. Berthold Schuler, den Kreisnotfallbeauftragten Dr. Alexander Stütz und Tobias Gerhardts, Leiter des Rettungsdienstes beim Roten Kreuz in Schwäbisch Gmünd, eingeladen. Allein die Art des Vortrags machte klar: Arnold wollte keinen Raum für Missinterpretation lassen.
„Wohl kaum ein Thema der Kommunalpolitik berührt die Menschen im Ostalbkreis derzeit so sehr und auch so emotional, wie die Frage der Klinik-​Standorte“, begann er seinen Vortrag, in dem er noch einmal den Weg zum jetzigen geplanten Standort Essingen nachzeichnete, aber auch deutlich die Grenzen der Kompromissbereitschaft der Gmünder aufzeigte.
Er wolle „heute nochmals in aller Ruhe und größtmöglicher politischer Klarheit die wichtigsten Punkte dieser Diskussion und die Entwicklung bis heute aufzeigen. Einer Entwicklung, in der Schwäbisch Gmünd an der Seite des Landrats und des Landkreises bis an die Grenzen eines medizinisch noch vertretbaren Kompromisses gegangen ist. Eines extremen Kompromisses, der deshalb heute für uns in Schwäbisch Gmünd, Mutlangen und Umgebung nicht mehr verhandelbar ist. Jetzt liegt es in den Händen der anderen Akteure, ebenfalls einen solchen Schritt zu gehen“, wandte er sich bereits zu Beginn Richtung Aalener Rathaus.

Warum Arnold für Essingen als Standort wirbt, was die betroffenen Ärzte dazu sagen, und was die Fraktionen denken, lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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