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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Rathaussturm in Gmünd: Narren, Guggen und viel Liebe

Fotos: Verbetskyi

Die Worte wirkten entschlossener als die Taten. So stellte sich Robert Frank zunächst allein für die Stadtverwaltung den Narren entgegen, um ihnen anzudrohen, dass es diesmal nichts wird mit dem Rathaussturm. Doch am Ende erwies sich das Rathaus nur als schwache Bastion gegen die zu absoluter Heiterkeit entschlossenen Narren.

Donnerstag, 08. Februar 2024
Sarah Fleischer
54 Sekunden Lesedauer

Ein bisschen ist es beim Gmünder Rathausturm so, wie beim Musical „Titanic“ oder die vergangenen Jahre in der Fußball-​Bundesliga: Die Geschichte endet immer gleich. Die Titanic geht unter, und der FC Bayern wird Fußballmeister.
Jahr um Jahr treten die wackeren Mitarbeitende an, um den Sturm der Narren abzuwehren. Mit Robert Frank schickten sie einen Fasnets-​erfahrenen Haudegen vor, dessen Stimme sogar die Kapellen beim Guggenmusik-​Treffen nahezu übertönte. Das ist keiner, dem das Herz leicht in die Hose rutscht, angesichts der Übermacht aus Wexhaimer Narren, Guggamusik Überdruck, Gmender Fasnet mit kompletten Hofstaat, Garde und Konfetti-​Kanone und Hölltal Schütz. Nicht mal der zottelige Rudo kann ihn schrecken.
Er schwor die Narren auf einen harten Kampf ein. Schließlich hatte die Verwaltung ihre tänzerische Geheimwaffe dabei: Den „John Travolta von Ludwigsburg“.

Wer das ist, wie das Rathausteam sich bei der Verteidigung schlug und wie die Narren es schließlich doch ins Rathaus schafften, steht am Freitag in der Rems-​Zeitung. In der Ausgabe gibt’s auch Fotos und Infos der Rathausstürme aus der Umgebung.

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