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Kombi-​Lösung: OB Brütting sieht sich bestätigt

Grafik: Büro Isin

Die von Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting vorgeschlagene Kombi-​Lösung soll billiger und schneller umsetzbar sein als der Neubau einer Zentralklinik. Eine Überprüfung durch ein Beratungsunternehmen scheint das zu bestätigen.

Freitag, 09. Februar 2024
Thorsten Vaas
1 Minute 9 Sekunden Lesedauer

Der Aalener Oberbürgermeister sieht sich in seiner Überzeugung bestätigt: Die von ihm ins Spiel gebrachte so genannte Kombilösung am Ostalb-​Klinikum ist schneller, nämlich zwei bis drei Jahre, und billiger, nämlich um rund 200 Millionen Euro, umzusetzen als der Neubau eines Zentralklinikums auf der grünen Wiese im Bereich Essingen/​Mögglingen. Brütting beruft sich dabei auf eine Überprüfung im Auftrag der Stadt durch das Büro Drees & Sommer mit Hauptsitz in Stuttgart, deren Ergebnis am Freitag im Aalener Rathaus vorgestellt worden ist. Auf Anfrage der Rems-​Zeitung sagte das Aalener Stadtoberhaupt, sollte sich der Kreis gegen die Kombilösung entscheiden, könnte er gut damit leben. Auch in Essingen würde der künftige Regionalversorger als eine Klinik im Raum Aalen wahrgenommen. Es geht jeweils um ein Haus mit 614 Betten.
Er halte es aber für einen Fehler, dass man sich im Raum Gmünd so sehr auf die vier Kilometer konzentriere, die Aalen von Essingen trennen, fügte Brütting hinzu. Auch wenn das Zentralklinikum dort gebaut werde, sei klar, dass dann in Mutlangen und Ellwangen nicht mehr viel angeboten werden könne. Daher hielte er es für sinnvoller, mehr Energie dafür einzusetzen, was in Mutlangen und Ellwangen noch investiert werde, statt darauf, was in Aalen nicht investiert werden solle. „Für uns wäre auch der Standort Essingen gut“, zeigte sich Brütting entspannt, „denn wir müssen dann nicht viel zahlen. Essingen ist für uns gut erreichbar.“ In regionalen Kategorien zu denken, würde aber bedeuten, dafür einen hohen Preis zu bezahlen.

Mehr über das Gutachten erfahren Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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