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„Problembär“ Sonny in Italien abgeschossen

Symbol-​Foto: Rudolpho Duba /​pix​e​lio​.de

In aller Heimlichkeit und Eile hat die Lokalregierung der Provinz Trentino den „Problembären“ M90, genannt Sonny, abschießen lassen. Tierschützerinnen und Tierschützer wollen sich das nicht bieten lassen.

Freitag, 09. Februar 2024
Sarah Fleischer
39 Sekunden Lesedauer

Es sei „schändlich“, „grausam“, „entsetzlich“, „beispiellos“. Die Empörung war riesig, als am Dienstag durchsickerte, dass der Präsident des Trentino, Maurizio Fugatti von der rechten Lega-​Partei, für M90 einen Abschussbefehl erlassen hatte und dass dieser von der Forstpolizei umgehend umgesetzt wurde. Für die Beamten war es nicht schwierig gewesen, das Tier aufzuspüren: Der „Problembär“ trug seit dem vergangenen Herbst ein Halsband mit Funksender. „Der Zeitpunkt des Erlasses und der Ausführung lässt uns vermuten, dass die Gewehre bereits rauchten, während der Erlass unterzeichnet wurde“, argwöhnte die Tie schutzorganisation LAV. Mit der „Blitztötung“ habe die Provinzregierung verhindern wollen, dass Umweltschützer gegen den Abschussbefehl juristisch vorgehen konnten, vermutete auch der WWF.

Warum der Bär nach Ansicht von Fugatti weg musste und welches weitere Bären-​Schicksal gerade Italien beschäftigt, steht am Freitag in der Rems-​Zeitung.

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