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Artenschutz: Zwei Ostalbkreise für den Koala

Illustration: Bing Image Creator

Seit einigen Jahren machen die Folgen des Klimawandels den Koalas das Leben schwer. In ihrer Heimat Australien gibt es jetzt Bestrebungen, die Populationen besser zu schützen – geplant ist ein Nationalpark.

Freitag, 01. März 2024
Benjamin Richter
57 Sekunden Lesedauer

In den Bundesstaaten im Osten Australiens gilt das Überleben der Koalas als gefährdet. Ein großer Koala-​Nationalpark, der über 300.000 Hektar Staatswald — die Fläche von zwei Ostalbkreisen — und bestehende Nationalparks verbindet, soll die australischen Symboltiere retten. Doch das Tauziehen um das Projekt ist heftig.
Auf dem Papier hört sich der „Great Koala National Park“ perfekt an: Im Osten des Landes – dort, wo das Überleben der Koalas besonders gefährdet ist – soll ein riesiger Nationalpark entstehen, um den Beuteltieren ausreichend Lebensraum zu bieten. Bestehende Nationalparks wie auch Staatswald sollen zusammengefasst und damit ein einmaliges Schutzgebiet für die Koalas und andere gefährdete Tierarten geschaffen werden.
Der Koala-​Nationalpark soll in der Region zwischen Kempsey und Coffs Harbour an der Ostküste des Landes entstehen. Die Regierung des Bundesstaates New South Wales, in dem sich der Nationalpark befindet, hat in ihrem Staatshaushalt 2023/​24 über einen Zeitraum von vier Jahren 80 Millionen Australische Dollar, umgerechnet rund 48 Millionen Euro, veranschlagt, um die Entwicklung des Parks zu unterstützen.

Wie viele Koalas es in Australien noch gibt und was noch für ihren Schutz getan wird, lesen Sie am Freitag auf der Wissen-​Seite der Rems-​Zeitung. Die komplette Ausgabe gibt es auch online im iKiosk.

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