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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Thomas Offenloch: Verfassungsrecht zum Anfassen

Symbol-​Foto: Pixabay/​succo

Warum bleibt ein mutmaßlicher Mörder auf freiem Fuß? Verfassungsrichter Thomas Offenloch erklärte in seinem Vortrag an der Gmünder Volkshochschule die verfassungsrechtlichen Aspekte eines viel diskutierten Urteils.

Samstag, 02. März 2024
Sarah Fleischer
41 Sekunden Lesedauer

Seit 2023 ist Thomas Offenloch Verfassungsrichter. Die Leiterin der VHS, Ingrid Hofmann, hat den in Mutlangen lebenden 51-​jährigen Juristen eingeladen „damit er den Bürgern die Entscheidungen des Verfassungsgerichts näher bringt.“ Das Interesse war groß. Auch der letzte Stuhl im Saal war besetzt.
Mit einem Ausschnitt aus der Tagesschau eröffnete Offenloch seinen Vortrag. Darin wurde der zugrundeliegende Mordfall und die Entscheidung des Verfassungsgerichtes erklärt: Eine 17-​jährige Schülerin wurde im November 1981 vergewaltigt und ermordet. Als Tatverdächtiger galt ein junger Mann. Das Amtsgericht Lüneburg verurteilte ihn 1982 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf. Mehr als 30 jahre später wurde der Fall neu aufgerollt — doch der Freispruch blieb letztendliche bestehen.

Warum das Gericht damals so entschied und warum es Diskrepanzen zwischen verfassungsrechtlichen Grundsätzen und persönlichem Gerechtigkeitsempfinden gibt, steht am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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