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Handball: Fünf-​Sekunden-​Wahnsinn beim TSB Gmünd

Foto: Astavi

Mit einer Aufholjagd, die nicht dramatischer hätte sein können, verteidigt der TSB Gmünd seine weiße Heimweste gegen die TSG Söflingen. Der Siegtreffer in letzter Sekunde zum 32:31 (15:16) verschafft beste Chancen auf den Klassenerhalt in der Handball-​Oberliga.

Sonntag, 03. März 2024
Thomas Ringhofer
58 Sekunden Lesedauer

An solch ein spektakuläres Finish konnte sich selbst der älteste Spieler des TSB nicht erinnern. Schon vor zwölf Jahren lief Philipp Schwenk für die Gmünder auf, die am Sonntag gesehene letzte Heimspiel-​Minute stellte spannungsmäßig alles bisher da gewesene in den Schatten. Erst zum zweiten Mal überhaupt hatte Nicola Rascher sein Team mit 31:30 in Führung geworfen. Die TSG Söflingen allerdings setzte fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff nochmals ihren Linksaußen Timo Remane in Szene, mit dessen Ausgleichstreffer schien der Gmünder Heimsieg wieder futsch zu sein. Doch Rascher schaltete sofort um, trieb den Ball wieder nach vorne und hatte das Auge für Tom Abt. Da die Gäste zuvor ihren Tormann vom Feld genommen und nicht schnell genug zurück wechselten, hatte der 21-​Jährige keine Mühe, ins leere Tor zum 32:31-Endstand einzuwerfen.
Sein Glück konnte er daraufhin kaum in Worte fassen: „Es war eine komplette Energieleistung, allen voran von unserem Kapitän Nico, der uns angeführt hat. In einer Pause habe ich zu ihm noch gesagt, dass ich ein gutes Gefühl habe und wir das Ding noch drehen werden.“

Wie dramatisch das Duell auf Augenhöhe war, lesen Sie im Bericht von Nico Schoch am Montag in der Rems-​Zeitung.

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