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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Ärger beim DRK

Foto: jtw

Im Kreisverband Schwäbisch Gmünd des Deutschen Roten Kreuzes scheint es gewaltig zu knirschen. Es gab Kündigungen von Mitarbeitern, darunter Führungskräfte. Die Vorwürfe richten sich vor allem gegen Geschäftsführerin Vezna Groznica.

Montag, 04. März 2024
Jürgen Widmer
50 Sekunden Lesedauer

Heulende Mitarbeitende, Kündigungen, Rüder Umgangston. „Die Stimmung ist schlecht“ heißt es von einigen Mitarbeitenden, die aus Angst um ihre Arbeitsstelle anonym bleiben wollen. Das klingt eher nach Manchesterkapitalismus, soll aber Alltag beim Kreisverband Schwäbisch Gmünd mit seinen mehr als 450 Mitarbeitenden sein.
Laut einer internen Quelle gab es vor allem im unmittelbaren Umfeld der Geschäftsführerin einige Abgänge: die Hausverwaltungsleitung, die Leitung Sozialarbeit und Altenpflege, die Personalleitung und zwei ihrer Mitarbeitenden sowie zwei Verwaltungsangestellte aus dem Vorzimmer sollen gegangen sein.
Deutlich wird in diesem Fall Ludwig Bertram, langjähriger Betriebsratsvorsitzender und 43 Jahre für das DRK tätig. Im Mai vergangenen Jahres ist er in den Ruhestand gegangen. Er zieht ein ernüchterndes Fazit: „Nachdem ich im Mai 2023 in Rente gegangen bin, muss ich leider feststellen, dass die letzten sechs Monate unter der Geschäftsführung von Frau Groznica die schwierigste Zeit meiner 43 Jahren Betriebsratstätigkeit war.„

Welche Vorwürfe es DRK-​intern gibt, wie sich Präsidium und Groznica dazu stellen und wie der Kreisverband wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen will, lesen sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

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