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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Ukraine-​Hilfe: Tarnnetz aus Gmünd fürs Militär

Fotos: tv, vv

Sie helfen. Mit einfachen Mitteln. Aus einem Netz und alten Kleidern knüpfen rund 15 Menschen aus der Ukraine in der Rinderbacher Gasse in Schwäbisch Gmünd Tarnnetze für das Militär.

Samstag, 09. März 2024
Thorsten Vaas
49 Sekunden Lesedauer

Die 13 muss weg. Sie ist nicht organisch. Druckfarbe. Einer Drohne würde das aus der Luft sofort auffallen. Dann wären die ukrainischen Landsleute von Svitlana Zhyznevska ein leichtes Ziel. Mit einer großen Stoffschere schneidet sie die Zahl aus dem schwarzen T-​Shirt, auf der Rückseite klafft nun ein großes Loch. Gut so. Die Waschzettel müssen auch ab. Sie sind genauso gefährlich wie Farbe, weil aus Nylon. Der Schimmer auf dem kleinen Stoffstück würde reichen, dass die Soldaten aus der Luft enttarnt werden. Und aus einem weiteren Grund ist Nylon schlecht. „Bei Feuer“, sagt die 44-​Jährige. Der Kunststoff brennt zwar weniger leicht als Baumwolle, schmilzt aber ziemlich schnell bei etwa 250 Grad Celsius. Soldaten könnten sich verbrennen. Zhyznevska widmet sich wieder dem T-​Shirt und schneidet weiter. Sie ist eine von rund 15 Menschen, die aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine nach Deutschland geflohen sind und ihrer Heimat von Schwäbisch Gmünd aus helfen wollen. Hier knüpfen sie Tarnnetze für das Militär.

Die ganze Reportage lesen Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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