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Bike the Rock: Schnelle und enge Rennen beim Marathon

Fotos: fabro

Fast 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen auf die beiden Marathonstrecken über 41 und 26 Kilometer. Bei den Männern holte sich Aaron Wilhelmi knapp vor Silas Graf den Sieg im Elite-​Rennen über die Langdistanz. Der Vorjahreszweite Lukas Koller wurde Dritter. Bei den Frauen gewann Antonia Daubermann.

Samstag, 27. April 2024
Thomas Ringhofer
1 Minute 27 Sekunden Lesedauer

Es ist der Tag der Foto Finishes“, sagte Marina Herzmayer, die zusammen mit Heinz Hörhager die Veranstaltung einmal mehr kompetent und sympathisch moderierte. So ging es bei den Männern in der Lizenz-​Klasse bis zum Schluss eng her, ehe in der Schlussabfahrt aufgrund eines technischen Defekts die Entscheidung zu Gunsten von Aaron Wilhelmi fiel: „Die Bedingungen waren nicht hart, aber wir haben es hart gemacht“, sagte er über den anfänglichen Dreikampf, der zu einem Zweikampf wurde mit dem besseren Ende für ihn. „Ich habe bei der letzten Abfahrt gleich zweimal die Kette verloren“, erklärte der Zweite, Silas, im Ziel. Beim ersten Mal konnte er wieder aufschließen, „beim zweiten Mal haben zehn Sekunden gefehlt.“ Am Ende fehlten ihm nur vier Sekunden auf den Gewinner (1:34:01 Stunden).

Die Bedingungen waren optimal, denn der Boden war trocken und es gab nur wenige matschige Stellen, sodass bei den Rennen der Männer die Siegerzeiten um bis zu sechs Minuten unter denen des Vorjahres lagen. Bei den Frauen blieb der Sieg in der Familie: Nach dem Triumph von Luisa Daubermann 2023 (1:49:38), setzte sich nun die älteste der drei österreichischen Schwestern, Antonia Daubermann, in 1:55:27 Stunden durch. Zeitgleich hinter ihr überquerten Noelle Werner und Josepha Huber nach 2:01:47 Stunden die Ziellinie – das Zielfoto sah dann Huber auf dem zweiten Platz. Für Daubermann kam der Sieg etwas überraschend, nachdem sie direkt aus dem Trainingslager gekommen war und in Heubach das erste Rennen der Saison fuhr: „Es ist echt schön hier, ich hätte mich aber über ein paar mehr matschige Stellen bei der Abfahrt gefreut“, meinte sie beim Siegerinterview. Für sie habe das Rennen zäh begonnen, „nachdem ich dann meinen Rhythmus gefunden hatte, war ich relativ schnell alleine.“

Wer in den Hobbyklassen über 41 Kilometer sowie beim Shorttrack über 26 Kilometer triumphierte, das lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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