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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd: Stadtjäger ab sofort im Einsatz

Foto: livgreta /​pix​e​lio​.de

Bei missliebigem Besuch von Waschbären, Füchsen und anderen Wildtieren können Grundstückseigentümer in Schwäbisch Gmünd jetzt die Stadtjäger beauftragen. Sie sind speziell für Einsätze im Siedlungsbereich ausgebildet. Die Kosten trägt, wie beim Kammerjäger, der Auftraggeber.

Mittwoch, 03. April 2024
Benjamin Richter
47 Sekunden Lesedauer

In den vergangenen Jahren machte sich auch in Schwäbisch Gmünd bemerkbar, dass immer mehr Wildtiere in den Siedlungsbereich drängen. Häufigstes Problem in der Vergangenheit waren dabei Waschbären, die sich in Gärten oder auf Dachböden zu schaffen machten.
Obwohl die Tiere niedlich aussehen, handelt es sich bei Waschbären um eine invasive Art, die die Biodiversität bedroht. Waschbären übertragen Krankheiten, zerstören die Nester von Vögeln und können auch Haustiere wie Katzen oder Kaninchen angreifen.
Bislang musste bei Problemen mit Wildtieren in Wohngebieten für jeden Einzelfall eine Fallengenehmigung beim Landratsamt des Ostalbkreises beantragt werden. Durch die Änderung des Jagd– und Wildtiermanagementgesetzes wurde im Laufe des Jahres 2022 die Möglichkeit geschaffen, sogenannte Stadtjäger einzusetzen. Dabei handelt es sich um Jäger, die eine spezielle Zusatzausbildung zum Stadtjäger absolviert haben.

Wann die Stadtjäger tätig werden und wie der Gmünder „Stadtjägerpool“ aufgebaut ist, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 4. April. Die gesamte Ausgabe gibt es auch im iKiosk.

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