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Millionen vom Bund für Geburtshilfe im Land

Foto: Archiv /​gbr

Der Bund fördert die Geburtshilfe in Baden-​Württemberg 2024 mit rund 15,65 Millionen Euro. Unter den 71 geförderten Krankenhäusern sind auch das Ostalb-​Klinikum in Aalen, die St. Anna-​Virngrund-​Klinik in Ellwangen und das Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd.

Sonntag, 07. April 2024
Benjamin Richter
1 Minute 4 Sekunden Lesedauer

Die geburtshilfliche Versorgung in den Krankenhäusern in Baden-​Württemberg wird wie bereits im Vorjahr mit rund 15,65 Millionen Euro gefördert. Diese zusätzlichen Bundesmittel sollen die Geburtshilfe unabhängig von der leistungsorientierten Fallkostenpauschale finanziell absichern und die Fachabteilungen für Geburtshilfe in den Krankenhäusern unterstützen. Dies teilte Landesgesundheitsminister Manne Lucha kürzlich in Stuttgart mit.
„Eine funktionierende Geburtshilfe ist elementarer Bestandteil einer umfassenden medizinischen Versorgung. Leider müssen wir feststellen, dass die Geburtshilfe strukturell mit finanziellen Problemen konfrontiert ist. Umso wichtiger ist es, dass auch diesem Jahr eine zusätzliche finanzielle Unterstützung bereitgestellt werden kann“, sagte Minister Lucha.
Die Förderung richtet sich an die Standorte, die eine Fachabteilung für Geburtshilfe oder eine Fachabteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe vorhalten. In Baden-​Württemberg profitieren 71 Krankenhausstandorte von der Förderung. „Damit stärken wir eine flächendeckende und qualitativ hochwertige geburtshilfliche Versorgung im Land“, so Lucha weiter.
Für die Versorgung der Geburtshilfe werden bundesweit aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds für 2023 und 2024 jeweils 120 Millionen Euro bereitgestellt und nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. Für Baden-​Württemberg stehen demnach jeweils rund 15,65 Millionen Euro zur Verfügung.
Die standortindividuellen Förderbeträge wurden nun vom Gesundheitsministerium nach bestimmten Kriterien wie Geburtenzahl, das Vorhalten bestimmter Fachabteilungen sowie die Beteiligung an der praktischen Hebammenausbildung im Rahmen einer Allgemeinverfügung dem Grunde nach festgelegt. Die einzelnen Förderbescheide werden zeitnah ergehen.

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