Direkt zum Inhalt springen

Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd: Klangfeuerwerk der Jungen Philharmonie

Foto: Hartmut Thamm

Zweimal im Jahr erarbeitet die Junge Philharmonie Ostwürttemberg ein großes musikalisches Programm. „Hoffnung“ lautete das Konzertmotto des Frühjahrs 2024. Auf dem Programm im Congress-​Centrum Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd standen Weber, Schumann und Tschaikowski.

Dienstag, 09. April 2024
Benjamin Richter
1 Minute 16 Sekunden Lesedauer

Unter dem Strich ein musikalischer Gang durch etwas mehr als 100 Jahre Musikgeschichte, den man dem Programm einerseits deutlich anmerkte, andererseits aber so gerade die Stücke in ein Spannungsfeld zueinander legte, das eine eindeutige Entwicklung bis weit hinaus über Tschaikowski in den Gegenwart erahnen ließ.
„Hoffnung“, was hat Hoffnung mit dem „Freischütz“ zu tun? Die Ouvertüre zu Carl Maria von Webers (1786 – 1826) Oper war zugleich die Ouvertüre zum Konzert der JPO und das erste Konzert mit ihrem aktuellen Gastdirigenten Jakob Brenner. Jung, dynamisch, mit roten Schuhen und rotem Einstecktuch (eine Hommage an das Diabolische in Webers Oper?) kam er auf die Bühne des Stadtgartens.
Am Ende des Abends kam man eher zu dem Schluss, dass die zwei roten Akzente ein deutliches Zeichen dafür waren, welches musikalische Feuer er zusammen mit der JPO entfachen konnte. Webers Freischütz-​Ouvertüre ist eine Nummern-​Ouvertüre. Das heißt unter anderem, dass sie die Musiker von einem Bild ins nächste jagt. Ein Blitzlicht hier, ein Streiflicht da, Atmosphären und Bilder wechseln, so schnell kann man teilweise gar nicht zuhören. Sie setzt weich ein, fordert die Hörner und erwartet von den Stimmregistern des Orchesters ein hohes Maß an atmosphärischem Können und Wandlungsfähigkeit.
Eine Aufgabe, die die JPO – man kann es nicht anders sagen – reaktionsschnell unter dem Dirigat von Jakob Brenner „so nebenbei“ in den Peter-​Parler-​Saal „warf“, wobei natürlich eindeutig klar ist, welche herausragende Leistung das für ein so junges Orchester ist.

Welche Fähigkeiten der Jungen Philharmonie bei der Interpretation der Werke von Robert Schumann und Pjotr Tschaikowski abverlangt wurden, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 9. April. Die ganze Ausgabe gibt es auch im iKiosk.

Interesse an der kompletten Digitalausgabe?
Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk

14 Tage kostenlos und unverbindlich testen?
Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung

2430 Aufrufe
304 Wörter
42 Tage 16 Stunden Online

Beitrag teilen


QR-Code
remszeitung.de/2024/4/9/gmuend-klangfeuerwerk-der-jungen-philharmonie/