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Stauferfalknerei Lorch sucht Weißkopfseeadler

Foto: Stauferfalknerei

Ein Weißkopfseeadler der Stauferfalknerei Lorch ist ausgebüxt. Die Suche nach dem Adler läuft. Wer kann Hinweise geben?

Freitag, 10. Mai 2024
Thorsten Vaas
53 Sekunden Lesedauer

Seit Donnerstag sucht das Team der Stauferfalknerei Lorch um Erik Pelz ihren Weißkopfseeadler. „An seiner Unterbringung ist etwas kaputt gegangen“, erzählt der Falkner. Das weckte bei dem Tier den natürlichen Instinkt, zu fliegen. Mit Freiheitsdrang habe das jedoch nichts zu tun, er wolle wieder nach Hause in seine vertraute Umgebung. Ohne eine Bezugsperson fliege der Adler immer etwas weiter – und nun findet er nicht mehr allein nach Hause. „Adler sind keine Brieftauben, die fast übernatürliche Fähigkeiten haben, nach Hause zu finden“, sagt Pelz, der am Freitagmorgen gerade unterwegs ist, um Hinweisen nachzugehen. Mehrere Menschen haben sich inzwischen gemeldet und wollen den Adler im Bereich Lorch und Welzheim gesehen haben. „Höchstwahrscheinlich haben manche ihn gesehen“, sagt Pelz, doch so weit oben am Himmel sei für Laien schwer zu erkennen, wer da nun fliegt, ob es ein Mäusebussard, oder doch der Weißkopfseeadler ist. Wie kann man ihn also erkennen? Neben dem charakteristischem Federkleid – weißer Kopf, weiße Schwanzfedern, schwarzer Körper – ist es vor allem seine Größe. „Einen solch große Vogel gibt es hier nicht“, sagt Pelz. Die Flügelspannweite beträgt etwa 1,80 Meter.
Wer Hinweise geben kann kann, meldet sich bei der Stauferfalknerei unter 01522/​1761238.

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