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Nachrichten Bartholomä

Wird Sterben in Bartholomä zum Luxus?

Foto: Hofer

Das Sterben wird in Bartholomä zukünftig erheblich teurer. Mit drei Gegenstimmen hat sich der Gemeinderat, für eine zum Teil 2,5-fache Preissteigerung ausgesprochen.

Montag, 13. Mai 2024
Thorsten Vaas
38 Sekunden Lesedauer

Weil die Gemeinde angehalten ist, in regelmäßigen Abständen ihre Gebühren zu überprüfen und auf Kostendeckung zu achten, wurden alle Kosten im Zusammenhang mit dem Sterben vor der Gemeinderatssitzung vom Mittwoch unter die Lupe genommen. Im Zuge der neuen Gebührenordnung wird — vereinfacht gesagt — alles teurer. Ausgenommen davon die Nutzungsgebühr für die Aussegnungshalle, die von bisher 650 Euro auf 500 Euro reduziert wird. Bei einer rechnerischen Kostendeckung müsste die Gemeinde für deren Nutzung eigentlich 1.354 Euro verrechnen. Warum wird hier der Preis reduziert? Da es viele private Dienstleister mit vergleichbarer Leistung zu wesentlich günstigerem Geld gibt, bestünde die Gefahr, dass die Halle von Hinterbliebenen nicht mehr in Anspruch genommen wird. Dem will die Gemeinde durch die Preisreduzierung entgegenwirken.

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