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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

„Gmünder Sommer“: Ganze Konzerttage statt der Serenadenkonzerte

Fotos: gbr

Das Gmünder Kurorchester gestaltete das Muttertagskonzert zum Auftakt des Kulturprogramms „Gmünder Sommer“. Den Wandel von der Musical-​Prinzessin aus „Shrek“ zur Moderatorin vollzog Nadja Piazza, die kurzfristig für Ramona Kunz-​Glass einsprang und am Sonntag gekonnt durch das Programm führte. Bei der Veranstaltung wurde auch darüber informiert, was dieses Jahr neu ist im Veranstaltungsprogramm des Stadtverbands Musik und Gesang.

Dienstag, 14. Mai 2024
Gerold Bauer
1 Minute 14 Sekunden Lesedauer

Für Friedemann Gramm war es das letzte Muttertagskonzert als Dirigent des Gmünder Kurchorchesters. Zum Jahreswechsel hört er als Leiter der Gmünder Musikschule auf und übergibt die Stabführung an Udo Penz. Doch dieses Jahr leitete Gramm routiniert wie immer das Kurorchester, das sich auf Salonmusik spezialisiert hat und von Klassikern über Melodien aus Operetten und Musicals bis zu modernen Titeln ein breites Repertoire pflegt.
Moderatorin Nadja Piazza, für die diese Aufgabe eine Premiere war, erinnerte an die Geschichte des Muttertags und daran, dass das Gmünder Muttertagskonzert auf eine Idee von Dietmar Spiller (†) vor 25 Jahren zurückgeht und von Anfang bis heute von Sopranistin Gertrud Dangelmaier als Gesangssolistin unterstützt wurde. Die Sängerin war auch dieses Jahr wieder dabei. Als virtuoses Blockflöten-​Duo waren die Landessiegerinnen im Wettbewerb „Jugend musiziert“, Maleah Demmerer und Alena Wiemer, mit einer barocken Komposition von G.P. Telemann zu hören.
Thomas Kaiser kündigte als „Vize“ des Gmünder Stadtverbands Musik und Gesang an, dass man sich anstelle der bisherigen Serenadenkonzerte (die jeden Sonntag stattfanden) auf weniger Termine konzentriere, die dann aber den ganzen Tag gehen – so den „Tag der Chöre“ am 7. Juli und am 22 September den Tag der Blasmusik (flankiert von Akkordeonklängen. Am 14. und 27. Juli gebe es Konzerte auf dem Marktplatz. Oberbürgermeister Richard Arnold sagte allen Müttern Dank und freute sich, dass es in Gmünd ein Kurorchester gibt und dass es Gmünder Musikschülerinnen und Musikschüler bis auf Bundesebene im Wettbewerb „Jugend musiziert“ schaffen.

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