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Nicola Rascher vom TSB Gmünd: „In diesen vier Jahren bin ich extrem gereift“

Foto: Astavi

Wie kein anderer Spieler hat Nicola Rascher dem Handball-​Oberligisten TSB Gmünd seit 2020 seinen Stempel aufgedrückt. Zwei Spielzeiten lang führte der Rückraumspieler den TSB als Kapitän aufs Feld und jeweils zum vorzeitigen Klassenerhalt.

Mittwoch, 15. Mai 2024
Alex Vogt
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

Nach insgesamt 539/​106 Toren in 93 Oberliga-​Spielen hieß es nach dem 32:30-Heimsieg gegen den TSV Blaustein Abschied zu nehmen. Wie schwer das Nicola Rascher (auf dem Bild am Ball) fiel, erzählt der 25-​Jährige im Interview mit Nico Schoch.

Hinter Ihnen liegt ein emotionales Saisonfinale. Wie kam es dazu, dass Sie schon bei der Verabschiedung vor dem Spiel mit Tränen kämpfen mussten?

Es ist ein richtiges Gefühlschaos ausgebrochen. Ich habe all die schönen Momente noch einmal Revue passieren lassen. Dazu bekommt man extrem schöne Worte gesagt, die mich sehr ehren. Das ist Balsam für die Seele. In diesen vier Jahren beim TSB Gmünd bin ich extrem gereift – nicht nur auf, sondern besonders neben dem Feld. Dafür bin ich extrem dankbar.

Lag es an diesem Gefühlschaos, dass Sie laut Trainer Michael Stettner zumindest offensiv Ihr schlechtestes Spiel in den vergangenen zwei Jahren gemacht haben?

Mit Sicherheit hat das zu den vielen Fehlern beigetragen, aber ich kann nicht die ganze Schuld darauf schieben. Manchmal hat man solche Tage. Mit dem verspäteten Anwurf war es für alle nicht ganz einfach. Schlussendlich gehe ich trotzdem mit einem guten Gefühl aus diesem Spiel, in dem wir zwei Punkte gewonnen und uns in der Tabelle noch weiter nach oben gearbeitet haben.

Ihr Trainer hat allerdings noch hinzugefügt, dass Sie das Spiel in der Schlussphase trotzdem mit entschieden haben.

In der Crunch-​Time musste ich Verantwortung übernehmen und unser junges Team anführen. In der Schlussphase war es relativ dankbar, weil der Gegner auf eine offensive Abwehr umgestellt hatte. So konnte ich in die Eins-​Gegen-​Eins-​Situationen gehen, was meine absolute Stärke ist.

Wie Nicola Rascher die intensive Zeit beim TSB Gmünd seit 2020 beurteilt und wie er auf die abgeschlossene Saison zurückblickt, lesen Sie im Interview mit Nico Schoch in der Rems-​Zeitung vom 15. Mai.


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