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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünd: Schwere Jobsuche für alleinerziehende Frauen aus dem Ausland

Foto: picture alliance /​Westend61 | HalfPoint

Das Netzwerk Alleinerziehende in Schwäbisch Gmünd nimmt Fachkräfte mit Migrationsgeschichte in den Blick: Vier von zehn Frauen aus dieser Gruppe sind für ihren Arbeitsplatz überqualifiziert. Wo die Ursachen liegen und wie ein Wandel angestoßen werden soll.

Donnerstag, 16. Mai 2024
Benjamin Richter
43 Sekunden Lesedauer

„Auf der einen Seite werden ganz viele Fachkräfte gesucht“, schildert Ann-​Katrin Lauer einen Widerspruch, der ihr keine Ruhe lässt, „auf der anderen Seite stehen viele Frauen bei der Arbeitssuche vor enormen Hürden und Bildungsabschlüsse werden nicht anerkannt.“
Das, betont die Ansprechpartnerin des Alleinerziehenden-​Treffs „Solotutti“ im Sozialunternehmen ALSO, ergebe nicht nur ökonomisch keinen Sinn. Es sei auch ein fatales Signal an die betroffenen Frauen und dränge sie in eine „Situation des kompletten Zurückgeworfenseins“, wenn ihr im Herkunftsland erworbener Uni-​Abschluss in Deutschland selbst im besten Fall gerade einmal als Fachhochschulreife anerkannt werde – oft aber nicht einmal das.

Wie das Netzwerk Alleinerziehende in Schwäbisch Gmünd ausländische Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen will und welcher Appell an die Arbeitgeber gerichtet wird, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 16. Mai. Erhältlich ist die ganze Ausgabe auch im iKiosk.

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