Rems-Zeitung

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Brandanschlag auf Asylbewerberheim

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Brandanschlag

Der Brandanschlag ausgerechnet in der Weihnachtsnacht auf den Neubau des „Flüchtlingsdorfs“ in Schwäbisch Gmünd hat die Stauferstadt in Herz und Seele getroffen. Doch jetzt erst recht, so die Stimmung danach, soll der „Gmünder Weg“ fortgesetzt werden. Einem glücklichen Zufall und einem aufmerksamen Bosch-Werkfeuerwehrmann ist zu verdanken, dass der oder die Täter ihr Ziel nicht erreichten. Von Heino Schütte  Von allen Seiten haben über die Weihnachtsfeiertage politische Bekundungen sowohl des Mitgefühls als auch der Wut angesichts dieser Tat die Stadt Schwäbisch Gmünd erreicht. Besonders betroffen macht, dass sich der Brandanschlag auf den schon weit fortgeschrittenen Rohbau einer Flüchtlingsherberge für 120 schutzsuchende Menschen ausgerechnet in jener biblisch-symbolträchtig erzählten „Heiligen Nacht der Herbergssuche“ zugespielt hat. „Ausgerechnet in der Weihnachtsnacht, das regt mich auf. Das ist eine unverzeihliche und erbärmliche Tat“, kommentiert Innenminister Reinhold Gall. Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht von einem „Anschlag auf unsere Gesellschaft“ und nennt die Brandstiftung in Schwäbisch Gmünd widerwärtig. Angesichts auch von zwei weiteren Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte über die Weihnachtsfeiertage meldet sich sogar Außenminister und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier zu Wort und prangert die „geistigen Brandstifter“ aus dem rechtsextremen Spektrum an. „Dem müssen wir uns mit aller Vehemenz entgegenstellen“. Ein Zeichen gegen Gewalt und Extremismus sowie für Toleranz und Frieden setzen schon wenige Stunden nach der Tat rund 300 Bürger bei einer Mahnwache (die RZ berichtet hierzu auf Seite 15 in der Ausgabe vom 28. Dezember).