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» Landesgartenschau | Donnerstag, 09. Oktober 2014

Das Abschiednehmen hat begonnen: Rückblick und großes Danke-​Sagen des Landkreises am Donnerstag Abend im Forum Gold und Silber

Galerie (8 Bilder)

Mit einer großen Dankeschönfeier beendete der Ostalbkreis gestern Abend sein offizielles Engagement im Forum Gold und Silber – das gleichwohl ebenso wie die Ausstellungen noch bis Sonntag geöffnet ist.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Grundsätzlich, fasste Landrat Pavel zusammen, sei das Gmünder „Jahrtausendereignis“ Gartenschau ein Marketing– und Imageerfolg gewesen, der sich sonst in Jahrzehnten nicht hätte erreichen lassen: „Mut wurde belohnt“ hieß es, und „wir haben alles richtig gemacht“.
Einem Wunsch Pfarrer Bernhard Richters wird entsprochen und das Ostalbvesper mit Tisch und Stühlen beim Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart vorgestellt – das war gestern am Rande zu erfahren. Pavel dankte der Stadt dafür, dass sich der Ostalkreis in dieser Form in die Gartenschau einbringen konnte – üblich sei ja eher eine Präsentation in einem „touristisch aufbereiteten kleinen Holzpavillon“. Im Forum Gold und Silber aber – „wer hätte ahnen können, dass das so gut ankommt?“ – habe sich der Lebens– und Wirtschaftsraum vorgestellt. „Man kann Ostalb gemeinsam machen“, war eine zentrale Aussage; geradezu ideal hätten Stadt und Landkreis zusammengearbeitet. Ein solche Erfolg sei nur mit der notwendigen Kreativität möglich und wenn etwas gewagt werde – dafür galten der Stadtspitze um OB Arnold und Bürgermeister Bläse sowie dem Gmünder Gemeinderat höchstes Lob. Pavel bedankte sich auch bei den Gastgebern, bei Architekt Cemal Isin, Unternehmer Gerhard Grimminger und dem von Sven Moeller vertretenen Edelmetallverband: „Wir haben gut aufgepasst auf Ihr Haus.“
Es war ein Abend des Danksagens. Auch die beteiligten Firmen, Schleich, Nubert, Zeiss, Leicht und all die anderen, wurden gewürdigt und mit einem kunstvoll gedrechselten Holzstock bedacht – unter anderem zur Sprache kam, dass die Maschinenfabrik Alfing eigens fürs Forum 7000 Exemplare ihres sehr nachgefragten Jubiläumsbuches nachdrucken ließ. Für die Hochschulen wurden die Rektorinnen Dr. Astrid Beckmann und Christina Salerno sowie Rektor Dr. Gerhard Schneider beschenkt – Ausstellungen wie die aktuelle Schau der optischen Phänomene vermittelten (Natur-)Wissenschaft auf wunderbar leichte Weise.
Das größte Hallo gab’s, als OB Arnold das Landkreis-​Shirt überzog und die 250 Ehrenamtlichen des Ostalbkreises, sowie die über die Maßen engagierten Förster und Waldarbeiter gewürdigt wurden, die Wasserwirtschaft, die Flurneuordnung, „eigentlich alle Bereiche des Landratsamtes“. Unter dem Applaus der Kolleginnen und Kollegen galt vor allem Judith Bildhauer und Stephanie Benz Lob.
OB Arnold dankte seinerseits dem Kreis mit allen, die mitgewirkt haben. Auch Stuttgart habe jetzt begriffen, „dass hinter Schorndorf nicht Russland anfängt, sondern eine hochentwickelte Region der Talente und Patente“. Ein emotionaler Moment war der Jagsttalschule zu verdanken – Uli Schlossbach zeigte auf, was es den Kindern mit Behinderung bedeutete, mit „richtigen“ Künstlern zusammenzuarbeiten. Das Picasso-​Wort von den Kindern, die alle Künstler seien, beziehe sich auch auf behinderte Kinder.
Bildtexte:
Landrat Pavel verteilte mit vollen Händen Geschenke – Blumen, Ostalbvesper, Stöcke – und ganz viele herzliche Worte. Unter anderem Architekt Cemal Isin und der Vorsitzende des Edelmetallverbands Sven Moeller (sitzend in der ersten Reihe) wurden bedacht.
Judith Bildhauer, Geschäftsbereich Schulen und Bildung, OB Arnold, die Landkreis-​Koordinatorin 2014 und künftige Mutlanger Hauptamtsleiterin Stephanie Benz, Uli Schlossbach von der Jagsttalschule und Landrat Klaus Pavel.
Das Rosensteiner Kurorchestra spielte auf.
Stellvertretend für die vielen beteiligten Firmen aus der Region überreichte Ralf Wendland von Ostheimer (links) eine „2014“-Holzfigur.


 

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Das Abschiednehmen hat begonnen: Rückblick und großes Danke-​Sagen des Landkreises am Donnerstag Abend im Forum Gold und Silber

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Mit einer großen Dankeschönfeier beendete der Ostalbkreis gestern Abend sein offizielles Engagement im Forum Gold und Silber – das gleichwohl ebenso wie die Ausstellungen noch bis Sonntag geöffnet ist.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Grundsätzlich, fasste Landrat Pavel zusammen, sei das Gmünder „Jahrtausendereignis“ Gartenschau ein Marketing– und Imageerfolg gewesen, der sich sonst in Jahrzehnten nicht hätte erreichen lassen: „Mut wurde belohnt“ hieß es, und „wir haben alles richtig gemacht“.
Einem Wunsch Pfarrer Bernhard Richters wird entsprochen und das Ostalbvesper mit Tisch und Stühlen beim Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart vorgestellt – das war gestern am Rande zu erfahren. Pavel dankte der Stadt dafür, dass sich der Ostalkreis in dieser Form in die Gartenschau einbringen konnte – üblich sei ja eher eine Präsentation in einem „touristisch aufbereiteten kleinen Holzpavillon“. Im Forum Gold und Silber aber – „wer hätte ahnen können, dass das so gut ankommt?“ – habe sich der Lebens– und Wirtschaftsraum vorgestellt. „Man kann Ostalb gemeinsam machen“, war eine zentrale Aussage; geradezu ideal hätten Stadt und Landkreis zusammengearbeitet. Ein solche Erfolg sei nur mit der notwendigen Kreativität möglich und wenn etwas gewagt werde – dafür galten der Stadtspitze um OB Arnold und Bürgermeister Bläse sowie dem Gmünder Gemeinderat höchstes Lob. Pavel bedankte sich auch bei den Gastgebern, bei Architekt Cemal Isin, Unternehmer Gerhard Grimminger und dem von Sven Moeller vertretenen Edelmetallverband: „Wir haben gut aufgepasst auf Ihr Haus.“
Es war ein Abend des Danksagens. Auch die beteiligten Firmen, Schleich, Nubert, Zeiss, Leicht und all die anderen, wurden gewürdigt und mit einem kunstvoll gedrechselten Holzstock bedacht – unter anderem zur Sprache kam, dass die Maschinenfabrik Alfing eigens fürs Forum 7000 Exemplare ihres sehr nachgefragten Jubiläumsbuches nachdrucken ließ. Für die Hochschulen wurden die Rektorinnen Dr. Astrid Beckmann und Christina Salerno sowie Rektor Dr. Gerhard Schneider beschenkt – Ausstellungen wie die aktuelle Schau der optischen Phänomene vermittelten (Natur-)Wissenschaft auf wunderbar leichte Weise.
Das größte Hallo gab’s, als OB Arnold das Landkreis-​Shirt überzog und die 250 Ehrenamtlichen des Ostalbkreises, sowie die über die Maßen engagierten Förster und Waldarbeiter gewürdigt wurden, die Wasserwirtschaft, die Flurneuordnung, „eigentlich alle Bereiche des Landratsamtes“. Unter dem Applaus der Kolleginnen und Kollegen galt vor allem Judith Bildhauer und Stephanie Benz Lob.
OB Arnold dankte seinerseits dem Kreis mit allen, die mitgewirkt haben. Auch Stuttgart habe jetzt begriffen, „dass hinter Schorndorf nicht Russland anfängt, sondern eine hochentwickelte Region der Talente und Patente“. Ein emotionaler Moment war der Jagsttalschule zu verdanken – Uli Schlossbach zeigte auf, was es den Kindern mit Behinderung bedeutete, mit „richtigen“ Künstlern zusammenzuarbeiten. Das Picasso-​Wort von den Kindern, die alle Künstler seien, beziehe sich auch auf behinderte Kinder.
Bildtexte:
Landrat Pavel verteilte mit vollen Händen Geschenke – Blumen, Ostalbvesper, Stöcke – und ganz viele herzliche Worte. Unter anderem Architekt Cemal Isin und der Vorsitzende des Edelmetallverbands Sven Moeller (sitzend in der ersten Reihe) wurden bedacht.
Judith Bildhauer, Geschäftsbereich Schulen und Bildung, OB Arnold, die Landkreis-​Koordinatorin 2014 und künftige Mutlanger Hauptamtsleiterin Stephanie Benz, Uli Schlossbach von der Jagsttalschule und Landrat Klaus Pavel.
Das Rosensteiner Kurorchestra spielte auf.
Stellvertretend für die vielen beteiligten Firmen aus der Region überreichte Ralf Wendland von Ostheimer (links) eine „2014“-Holzfigur.


 

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