Woraus ist die Asche gemacht, die gestern auf ungezählten Häuptern verstreut wurde, wieso gewinnen Aschermittwoch und Fastenzeit auch in der evangelischen Kirche wieder an Bedeutung. Was zeigt die Ausstellung zur Fastenzeit im Freudental. Diesen Fragen hat sich die Rems-Zeitung gewidmet.
Rund 2000 Trauergäste nahmen am Ascherermittwoch im Rahmen einer bewegenden Trauerfeier Abschied von Bernd Straile. Der beliebte Gmünder Feuerwehrkommandant war letzte Woche im Alter von nur 43 Jahren verstorben.
Vor, am Rande und nach dem Faschingsumzug gab es am Dienstag leider wieder auch eine Reihe von unschönen Begleiterscheinungen. Besonders bedenklich ist der wachsende Alkoholkonsum, vermehrt auch unter Jugendlichen, die fast noch Kinder sind.
Als ein kleines Schlaraffenland für die jüngsten Faschingsbesucher entpuppte sich gestern der Obere Marktplatz, wo der Umzug wie immer zu Ende ging und die restlichen Bonbons zuhauf in die Menschenmenge geworfen wurden. Während die Kleinsten fleißig damit beschäftigt waren, die Süßigkeiten vom Boden aufzuklauben, hatten die Größeren letztmals die Gelegenheit, einen Blick auf die tollen Kostüme zu erhaschen.
Rund 1000 glückselige und auch feuchtfröhliche Umzugsteilnehmer und Zuschauer trafen sich nach dem Gaudiwurm im und am Prediger zum großen Finale mit Silbermännle-Preisverleihung und Kehraus.
83 Gruppen waren am Faschingsdienstag beim traditionellen Umzug in der Gmünder Innenstadt dabei. Tausend Fotomotive, eins schöner als das andere, konnte man davon locker auswählen. Man hätte eine komplette Zeitung daraus machen können. Einen Teil davon haben wir ins Internet gestellt. Einfach anschauen und genießen.
Unter den Startnummern 52 bis 63 waren beim Gmünder Faschingsumzug drei Gruppen aus dem Stadtteil Weiler, auswärtige Teilnehmer (aus Aalen, Eislingen, Wäschenbeuren, Waldshut-Tinge und Hochdorf) sowie der Sängerkranz Zimmern und die Mutlanger Werkrealschule unterwegs.
Wie könnte es anders sein: Die Schlosshexen machten Stimmung wie sonst kaum jemand. Und natürlich stehen auch die Wäschgölten für die Gmünder Fasnet. Dazwischen lagen beim großen Umzug die Albuch-Hexen, der Ski-Club Großdeinbach — der Asterix und Obelix die schwäbische Provinz aufmischen ließ -, die Comunutia Italiana mit ihren bezaubernden Masken. Die Indianer des Schurrenhofs machten Laune, und wenn sich die Wäschgölten am Boden wälzen, lachend, albernd, wird wieder klar, warum die Ostalb für ihre Fasnet bekannt ist.
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